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Interpol führt weltweite Aktion gegen maritime Umweltkriminalität durch

Interpol führt weltweite Aktion gegen maritime Umweltkriminalität durch
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Eine von Interpol geleitete weltweite Operation, an der nationale und regionale Strafverfolgungsbehörden aus 61 Ländern beteiligt waren, hat Tausende illegaler Aktivitäten im Bereich der Meeresverschmutzung aufgedeckt. Weltweit wurden Strafermittlungen eingeleitet.

Die Operation unter dem Decknamen "30 Tage auf See 2.0" fand bereits zwischen dem 1. und 31. Oktober dieses Jahres statt. Mehr als 200 Behörden auf allen Kontinenten leisteten einen Beitrag. Als Hauptquartier für die Aktion wurde in Singapur eigens ein Operatives Kommandozentrum (OCC) eingerichtet.

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Kürzlich veröffentlichte Interpol die vorläufigen operativen Ergebnisse des Einsatzes. Sie veranschaulichen das weltweite Ausmaß krimineller maritimer Aktivitäten. Es wurden bereits mehr als 3.000 teils erhebliche Straftaten aufgedeckt, wie zum Beispiel illegale Einleitungen auf hoher See, in Flüssen oder Küstengebieten. Diese Straftaten werden laut Interpol in erster Linie begangen, um Kosten für die Einhaltung von Umweltgesetzen zu umgehen.

Ein weiterer Fokus der Operation lag auf dem illegalen Handel mit Plastikmüll, der eine wesentliche Bedrohung für die Sicherheit der Meeresumwelt darstellt. Dem OCC gelang es, wichtige Länder bei den Ermittlungen in Bezug auf illegalen Export und Import von Plastikmüll zusammenzubringen. Der Leiter von Interpol sagte:

Interpol spielt eine wichtige Rolle bei der Koordinierung wirksamer globaler Maßnahmen mehrerer Behörden, um Länder bei der Bekämpfung dieser schweren Form der Umweltverschmutzungskriminalität zu unterstützen. Wir haben bereits bedeutende Resultate zu verzeichnen. Die Arbeit wird und muss weitergehen, um diejenigen zu identifizieren, die hinter diesen Verbrechen stehen und auf Kosten unserer Umwelt Gewinne erzielen.

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Die EU-Sektion von "30 Tage auf See 2.0" wurde in Zusammenarbeit mit Europol und der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex koordiniert. Europol-Exekutivdirektorin Catherine De Bolle resümierte die Lage:

Da die Meeresverschmutzung in den letzten zehn Jahren erheblich zugenommen hat und Europol die Meeresverschmutzung als vorrangigen Bereich der Umweltkriminalität ansieht, sind wir stolz darauf, diese Operation in den EU-Mitgliedstaaten in aktiver Zusammenarbeit mit unseren Kollegen von Interpol und Frontex zu koordinieren. Die Art der Meeresverschmutzung erfordert einen koordinierten und behördenübergreifenden Ansatz auf globaler Ebene: Die beeindruckenden Ergebnisse der Operation '30 Tage auf See 2.0' zeigen einmal mehr, was erreicht werden kann, wenn Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten.

Frontex-Exekutivdirektor Fabrice Leggeri sagte:

Wir sind stolz darauf, dass wir im Rahmen der Operation '30 Tage auf See 2.0' dazu beigetragen haben, extreme Meeresverschmutzungen aufzuspüren, da wir den Schutz unserer Meere sehr ernst nehmen. Frontex half bei der Überwachung des Mittelmeeres unter Einsatz seiner Flugzeuge und Schiffe, die an den gemeinsamen Operationen beteiligt waren.

Die Operation diente auch dazu, neue und engere Partnerschaften zwischen nationalen Agenturen in Partnerländern ins Leben zu rufen. Dies habe die operativen Ergebnisse und die Mechanismen für eine nachhaltige Zusammenarbeit verbessert, so Interpol. Inzwischen arbeitet man weltweit mit mehr als 100 Strafverfolgungsbehörden in Ermittlungen zusammen, die im Rahmen der Operation "30 Tage auf See 2.0" eingeleitet wurden.

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