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Weltweite Waffenverkäufe der größten Rüstungskonzerne: 420 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz

Weltweite Waffenverkäufe der größten Rüstungskonzerne: 420 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz
Symbolbild: G28 von Heckler & Koch, Nürnberg, Deutschland, 8. März 2019.
Das Forschungsinstitut SIPRI veröffentlichte neueste Zahlen zu den weltweit verkauften Militärwaffen der größten 100 Rüstungskonzerne. 2018 wurden Waffen im Wert von 420 Milliarden US-Dollar verkauft, China nicht mit eingerechnet. Die ersten fünf Plätze belegen US-Konzerne.

Die Waffenverkäufe der 100 größten Rüstungskonzerne weltweit stiegen von 2017 auf 2018 um 4,6 Prozent an, so das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI). Seit 2002 ist sogar ein Anstieg von 47 Prozent zu verzeichnen. China wurde nicht mit eingerechnet, weil es hier, so das Institut, keine verlässlichen Daten gebe. 80 der 100 betrachteten Unternehmen befinden sich in den Vereinigten Staaten, Europa und Russland. Die restlichen in Japan, Israel, Indien, Südkorea, der Türkei, Australien, Kanada und Singapur. Einbezogen wurden Verkäufe militärischer Güter im jeweiligen Inland und ins Ausland. 

(Symbolbild). Ein Leopard-2-Panzer während einer Übung in Münster, Deutschland, am 20. Mai 2019. Ungarn hatte 2018 einen Vertrag zur Lieferung von 44 neugefertigten Leopard-2-A7-Panzern unterschrieben.

Erstmalig landen US-Konzerne auf den ersten fünf Plätzen der größten Exporteure. Sie machen 35 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Hierunter die bekannten Namen: Lockheed Martin, Boeing, Northrop Grumman, Raytheon und General Dynamics.

Alle US-Unternehmen der Liste zusammengerechnet entsprechen 59 Prozent der weltweiten Gesamtverkäufe. Um der 2017 durch US-Präsident Donald Trump angekündigten Modernisierung der Waffen zu entsprechen, sind viele Zusammenschlüsse der US-Konzerne zu beobachten. 

Die Zahl der Rüstungsexporte russischer Unternehmen nahm geringfügig um 0,4 Prozent gegenüber 2017 ab. Sie machen 8,6 Prozent im weltweiten Vergleich aus. Unter die ersten zehn schaffte es das größte russische Unternehmen Almas-Antei mit 9,6 Millionen Dollar an verkauften Waffen und Rüstungsgütern.

Die Anteile deutscher Firmen sank um 3,8 Prozent. Während mehr Militärfahrzeuge von Rheinmetall verkauft wurden, ging die Zahl der verkauften Militärschiffe von Thyssen-Krupp zurück. 

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