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Stoltenberg: "Ja" zu Dialog mit Russland, "Nein" zu russischen Journalisten

Stoltenberg: "Ja" zu Dialog mit Russland, "Nein" zu russischen Journalisten
4. Dezember: Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bei Nato-Gifpel in London
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg bestätigte bei einer Pressekonferenz in London, dass das Atlantische Bündnis für den Dialog mit Russland offen sei. Diese Offenheit bezog sich allerdings nicht auf die Beantwortung von Fragen russischer Journalisten.

Während der Pressekonferenz am Mittwoch fragte ein AFP-Korrespondent Stoltenberg, wie er den Aufruf des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zur Zusammenarbeit mit Russland finde. Stoltenberg sagte, er stimme der Erklärung aus Paris zu und dass der NATO-Block allgemein dafür sei, die Kommunikation mit Moskau offen zu halten.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und US-Präsident Donald Trump trafen sich am 3. Dezember 2019 im Vorfeld des NATO-Treffens in London.

Stoltenberg fügte hinzu, dass der Dialog notwendig ist, da Russland der "engste" und "größte" Nachbar der NATO darstelle und es wichtig sei, "ein besseres Verhältnis anzustreben". Anschließend beantwortete er Fragen, die ihm Journalisten von Sky News, BBC, Washington Post und Telma TV stellten.

Als aber ein Journalist aus Russland dem NATO-Generalsekretär eine Frage stellen wollte, war die Zeit plötzlich abgelaufen. Der Journalist hatte die Pressekonferenz geduldig mitverfolgt. Als er nicht aufgerufen worden war, meldete er sich selbst zu Wort und fragte, ob Stoltenberg "eine Frage aus Russland" beantworten würde. Stoltenberg schaute zu einer Assistentin, die schnell einsprang: "Danke, wir haben zuvor gesagt, dass das die letzte Frage war. Ich befürchte, die Zeit ist abgelaufen. Danke", sagte sie, während Stoltenberg das Podium verließ. Der offene Dialog mit Moskau hat sich augenscheinlich noch nicht auf allen Kommunikationsebenen etabliert.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte zuvor die Notwendigkeit eines intensiven Dialogs mit Russland für die Sicherheit und Stabilität in Europa bekräftigt. Er glaube nicht, dass alle am Tisch der NATO Russland als "Feind" ansehen würden, so wie es bei Gründung der Allianz vor 70 Jahren der Fall gewesen sei.

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