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Bundeswehr beteiligt sich zunächst nicht an Frankreichs Golf-Mission

Bundeswehr beteiligt sich zunächst nicht an Frankreichs Golf-Mission
Bundeswehr beteiligt sich zunächst nicht an Frankreichs Golf-Mission
Die Bundeswehr wird sich zunächst nicht an einer von Frankreich geplanten Militärmission im Persischen Golf beteiligen. "Deutschland unterstützt die französische Initiative politisch", antwortete das Auswärtige Amt auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Eine militärische Beteiligung kommt für die Bundesregierung nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nur in Frage, wenn aus der französischen Initiative eine Mission der gesamten Europäischen Union wird. Das ist bisher aber nicht absehbar. Deswegen hat Frankreich nun im Alleingang die Initiative für eine "europäische See-Überwachungsmission" im Persischen Golf ergriffen.

Vor einer Woche hat die französische Verteidigungsministerin Florence Parly angekündigt, das Kommando werde auf dem französischen Marinestützpunkt in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingerichtet. Dort sind rund 650 Soldaten stationiert.

Die Niederlande haben bereits beschlossen, sich von Januar bis Juni 2020 mit einer Fregatte zu beteiligen. Ziel sei es, die Sicherheit in dem Krisengebiet zu erhöhen, erklärte das niederländische Verteidigungsministerium am Freitag.

Die Vereinigten Staaten führen bereits seit Juli 2019 die Operation "Sentinel" ("Wächter") durch, die für mehr Sicherheit in dem Gewässer sorgen soll. Ihr haben sich nach Angaben der US-Marine bisher Großbritannien, Australien, Albanien, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain angeschlossen. Die Kommandozentrale liegt in dem kleinen Golfemirat Bahrain.

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Durch den Persischen Golf, der zwischen dem Iran und Saudi-Arabien sowie mehreren weiteren arabischen Staaten liegt, verläuft eine der wichtigsten Seehandelsrouten der Welt. (dpa)

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