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Gefangenenaustausch für den Frieden in Afghanistan: Gefangene Taliban gegen ausländische Geiseln

Gefangenenaustausch für den Frieden in Afghanistan: Gefangene Taliban gegen ausländische Geiseln
Symbolbild: Gefangene im Kandahar's Sarposa Gefängnis, Kandahar, Afghanistan, 26. April 2011.
Die afghanische Regierung hofft auf direkte Gespräche mit den Taliban. Ein Gefangenenaustausch soll hierzu den Weg bereiten. Drei hochrangige Taliban, die sich in afghanischer Haft befinden, werden gegen zwei westliche Geiseln der Taliban ausgetauscht.

Die Vereinigten Staaten erklärten die Friedensverhandlungen mit den Taliban im September für gescheitert, nachdem ein US-Soldat bei einem Talban-Anschlag in Kabul getötet wurde. Direkte Gespräche mit der afghanischen Regierung lehnt die Terrorganisation ab. Diese sehen die Taliban als illegitim an. Am Dienstag gab der afghanische Präsident Ashraf Ghani bekannt: 

Wir haben entschieden, die drei Talibangefangenen unter Auflagen freizulassen ..., welche sich seit einiger Zeit im Bagram Gefängnis in Haft der afghanischen Regierung befanden. 

Es handle sich um eine sehr schwere, aber auch notwendige Entscheidung, den Austausch durchzuführen. Damit hofft die Regierung auf direkte Friedensgespräche mit den Taliban. 

Deutsche Bundeswehr-Soldaten während eines Besuchs von Ursula von der Leyen in Masar-i-Scharif, Afghanistan, 25. März 2018.

Im August 2016 waren zwei ausländische Professoren – der Australier Timothy Weeks und der US-Amerikaner Kevin King – in die Gewalt der Taliban geraten. Bewaffnete Taliban hatten die Amerikanische Universität in Kabul gestürmt und die beiden Männer verschleppt. Um ihren Gesundheitszustand sei es schlecht bestellt. 

Unter den führenden Taliban, die nun frei kommen, sei Anas Hakkani, der 2014 gemeinsam mit seinem Bruder, dem stellvertretenden Taliban-Führer des Hakkani-Netzwerks, festgenommen wurde. Anas Hakkani soll sich um die Finanzen der Taliban gekümmert haben, darunter auch um die Beschaffung von Geldern aus den Golfstaaten.

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