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Serbien kauft keine S-400 – aber russische Flugabwehrsysteme "Panzir-S" stehen kurz vor Lieferung

Serbien kauft keine S-400 – aber russische Flugabwehrsysteme "Panzir-S" stehen kurz vor Lieferung
Das Kurzstrecken-Flugabwehrsystem Panzir-S bei einer Übung der 150. motorisierten Schützentruppendivision des Militärbezirks Süd auf dem Übungsgelände Kadamowski in der Rostower Oblast. Archivbild 30. August 2019
Russland wird in den kommenden Monaten das Kurzstrecken-Flugabwehrsystem Panzir-S nach Serbien liefern: Die Ausbildung der serbischen Mannschaften an den Waffen geht zu Ende, sodass die ersten Lieferungen beginnen können, so der Generaldirektor von Rosoboronexport.

Russland wird in den kommenden Monaten das Flugabwehrraketen- und Kanonensystem Panzir-S vertragsgemäß nach Serbien liefern. Dies kündigte der Generaldirektor des russischen Rüstungsexportunternehmens Rosoboronexport Alexander Michejew an. Diese Nachricht ist für die serbische Verteidigung umso erfreulicher, als für Serbien ein Kauf des Langstrecken-Flugabwehrsystems S-400 im Moment nicht in Frage kommt.

Das russische Raketenabwehrsystem S-400, hier bei einer Militärparade in Moskau anlässlich des Jahrestages des Sieges über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg, wurde wegen einer serbisch-russischen Militärübung nach Belgrad transportiert.

"Die Produktion [der Systeme] und die Ausbildung [serbischer Spezialisten] gehen weiter, alles verläuft planmäßig, es gibt keine Störungen. In naher Zukunft wird die Ausbildung beendet sein, und die russische Seite wird mit den Lieferungen beginnen. In den kommenden Monaten wird der Auftrag abgeschlossen sein", erklärte Michejew am Mittwoch gegenüber Journalisten der Nachrichtenagentur TASS.

Der Präsident Serbiens Aleksandar Vučić gab am 24. Oktober bekannt, dass Belgrad das Kurzstrecken-Flugabwehrsystem Panzir-S bestellt hat. Zwei Tage später erklärte auch der serbische Verteidigungsminister Aleksandar Vulin, dass Panzir-S vom serbischen Militär in Dienst gestellt werde.

Das Flugabwehrsystem 96K6 "Panzir-S" ist für die Kurzstrecken-Luftverteidigung ziviler und militärischer Objekte bei Tag und Nacht, jedem Wetter, in jedem Klima und in auch bei intensivem Einsatz von Mitteln der elektronischen Kampfführung durch den Angreifer konzipiert. Die Zielzuweisung erfolgt über die Such- und Zielerfassungsradare an Bord.

Die Bewaffnung von Panzir besteht aus zwölf startbereiten Boden-Luft-Raketen und zwei Maschinenkanonen. Die Raketen haben eine maximale Reichweite von 20 beziehungsweise 30 Kilometern und sind mit 20 Kilogramm schweren Sprengköpfen ausgestattet. Die 30-Millimeter-Maschinenkanonen haben eine Reichweite von bis zu 4.000 Metern und eine maximale Zielhöhe von 3.000 Metern. Dementsprechend decken die Raketen die Fernziele ab, während die Kanonen gegen nahe Ziele – auch Drohnen – eingesetzt werden können. Außerdem ermöglichen es die Kanonen, das verteidigte Objekt auch vor Angriffen zu Lande oder zu Wasser zu schützen.

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