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Russische Politiker stimmen Macrons "Hirntod"-Diagnose für NATO zu

Russische Politiker stimmen Macrons "Hirntod"-Diagnose für NATO zu
Zwei hochrangige russische Vertreter haben sich zu der Aussage des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, die NATO sei "hirntot", geäußert. Sie riefen die europäischen Staaten dazu auf, ihre Russophobie abzulegen und eine Politik in ihrem eigenen Interesse zu verfolgen.

Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, betonte, dass die NATO und die Europäische Union einer "Identitätskrise" gegenüberstehen würde. Antirussische Stimmungsmache als Begründungsargument für die NATO sei ein Symptom des, wie es der französische Präsident ausgedruckt hatte, NATO-"Hirntodes". Dies erklärte Sacharowa in einem Interview mit dem Fernsehsender GTRK Samara.

Die NATO ist hirntot. Dieser Fakt ist nicht überraschend, aber was überraschend ist, dass ein NATO-Führer offen darüber spricht", erklärte Sacharowa.

Emmanuel Macron zur türkischen Militäroffensive in Nordsyrien:

Die russische Spitzendiplomatin verwies auf den Umstand, dass Moskau bereits seit Längerem auf diese Tatsache aufmerksam mache, allerdings in einem diplomatischeren Ton als Macron.

Derweil äußerte sich ebenfalls Leonid Sluzki, der Vorsitzende des außenpolitischen Komitees der russischen Staatsduma, zu Macrons Aussagen. Die euro-atlantische Solidarität führe Europa in ein Koma.

Macron sagt, die NATO sei hirntot, was eine treffende Diagnose ist. Blinde euro-atlantische Solidarität wird letztlich Europa in ein Koma führen", erklärte Sluzki.

Es sei Zeit, das die Europäische Union nicht länger einfach in die Fußstapfen Washingtons tritt und stattdessen eine Politik adoptiert, die mit den Interessen aller europäischen Staaten übereinstimmt.

Der französische Präsident Macron hatte in einem Interview mit der Zeitschrift The Economist erklärt, dass wir derzeit den "Hirntod" der NATO erleben. Europa stehe kurz vor dem "Abgrund" und müsse anfangen, sich strategisch als geopolitische Macht zu betrachten. Sonst drohe Europa die Kontrolle über sein eigenes Schicksal zu entgleiten.

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