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US-Außenminister Pompeo: Trump für Militäreinsatz gegen Türkei "voll vorbereitet"

US-Außenminister Pompeo: Trump für Militäreinsatz gegen Türkei "voll vorbereitet"
US-Präsident Donald Trump und US-Außenminister Mike Pompeo, Kabinettstreffen, Washington, USA, 21. Oktober 2019.
Für eine militärische Aktion gegen die Türkei sei der US-Präsident "voll vorbereitet", so Außenminister Pompeo. Man bevorzuge jedoch "diplomatische Kräfte" zur Beendigung der Nordsyrien-Offensive. US-Soldaten sind noch in Ostsyrien, um "kurdische Ölfelder" zu schützen.

Am Montagnachmittag sagte US-Außenminister Mike Pompeo in einem Interview mit CNBC

Wir bevorzugen Frieden statt Krieg. Falls jedoch kinetische oder militärische Maßnahmen erforderlich sind, sollten Sie wissen, dass Präsident Trump voll und ganz bereit ist, diese Maßnahmen zu ergreifen. 

Welche Handlungen der Türkei zu einem militärischen Einsatz führen würde, ist nicht bekannt. Trump will die Türkei mit Hilfe von Sanktionen dazu bringen die Militäroffensive in Nordsyrien zu beenden. Gleiches fordert er von der NATO, obwohl auch die Türkei Teil des Bündnisses ist. US-Vizepräsident Mike Pence war mit einer US-Delegation nach Ankara gereist, um mit der Türkei zu verhandeln.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und US-Vizepräsident Mike Pence einigten sich bei ihren Gesprächen in Ankara auf eine Feuerpause in Nordsyrien

Die Verhandlungen seien erfolgreich abgeschlossen worden. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan habe einer Feuerpause von 120 Stunden Dauer zugestimmt. Die USA versprachen im Gegenzug ihre Unterstützung eines geordneten Abzugs kurdisch geführter Truppen. 

Bei einer Wahlkampfveranstaltung hatte sich US-Präsident Donald Trump auch zur Türkei geäußert: 

Manchmal muss man sie eine Weile kämpfen lassen, dann finden die Leute heraus, wie hart die Kämpfe sind. Manchmal musst du sie wie zwei Kinder streiten lassen, du musst sie streiten lassen, und dann reißt man sie auseinander. 

Aus Sorge einer Konfrontation hatten die USA ihre Truppen aus Nordsyrien abgezogen. Trump erntete Kritik beider politischer Lager für diese Entscheidung. In einer gemeinsamen Erklärung von Außenpolitikern der USA und Europas wurde dieser Schritt "tief bedauert": 

Wir bedauern die Entscheidung des US-Präsidenten zutiefst, US-Truppen aus Nordsyrien abzuziehen, was einen weiteren Grenzstein in der Änderung der US-amerikanischen Außenpolitik im Nahen und Mittleren Osten markiert. 

US-Verteidigungsminister Mark Esper sagte am Montag, dass US-Truppen in Ostsyrien verbleiben werden, um kurdische Ölfelder in den kommenden Wochen zu schützen. 

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