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Angriff auf Aramco-Ölanlagen: Saudi-Arabien bat Russland um Hilfe bei Aufklärung

Angriff auf Aramco-Ölanlagen: Saudi-Arabien bat Russland um Hilfe bei Aufklärung
Der russische Präsident Wladimir Putin (re.) mit Saudi-Arabiens Kronprinzen Mohammed bin Salman bei einem Treffen am Rande des G20-Gipfels in Osaka am 29. Juni 2019 (Archivbild)
Nach den Angriffen auf die Aramco-Ölanlagen am 14. September hat der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman auch Russland um Mithilfe bei der Aufklärung gebeten. Das erklärte der russische Präsident Wladimir Putin in einem Gespräch mit Journalisten.

"Ich sagte ja, wir sind bereit, alles zu teilen, was notwendig sein könnte, alles, was wir für eine gründliche Untersuchung haben", sagt der russische Präsident Putin gegenüber Journalisten der drei arabischsprachigen Nachrichtensender Al-Arabiya, Sky News und RT Arabic in einem langen Interview (siehe weiter unten). Putin erklärte, dass Russland derartige Aktionen verurteile – unabhängig davon, wer hinter den Angriffen stehe. Das habe er schon vor dem Vorfall gesagt, und er meine es ernst.

Auf die direkte Frage eines Journalisten, ob Russland auch den Iran verurteilen würde, falls die Untersuchungen den Vorwurf einer Beteiligung Teherans bestätigen sollten, sagt Putin, dass es keine Ausnahmen geben werde. In Anspielung auf Riad und Washington erklärte der russische Präsident jedoch, dass Schuldzuweisungen ohne Kenntnis der Faktenlage "kontraproduktiv" seien.

Der russische Präsident Wladimir Putin plädiert für den Abzug aller ausländischen Streitkräfte aus Syrien.

Russland schätze die Beziehungen zum Iran und zu Saudi-Arabien gleichermaßen. Man sei offen für die Anliegen beider Seiten. Doch obwohl Russland bereit sei, Saudi-Arabien bei der Aufklärung der Angriffe zu unterstützen, werde Moskau nicht die langjährigen Beziehungen zum benachbarten Iran auf Spiel setzen, so Putin. Der Iran sei ein "großes Land", das "seit Jahrtausenden auf seinem Territorium existiert [und] eigene Interessen" habe.

Russland wolle keinen "Showdown", sondern gute Beziehungen oder zumindest eine "Normalisierung" der Beziehungen zwischen den Ländern in der Region fördern. Man wolle freundliche Beziehungen zu allen Ländern der Region. Putin ergänzte:

Russland wird sich nie mit einem Land gegen ein anderes verbünden. Wir bauen bilaterale Beziehungen auf, die auf positiven Trends beruhen, die durch unsere Kontakte geschaffen werden; wir bilden keine Allianzen gegen jemanden.

Auch eine Vermittlerrolle im Konflikt zwischen dem Iran und Saudi-Arabien werde von Russland nicht angestrebt. Beide Länder seien in Lage, ihre Streitigkeiten ohne Vermittler zu lösen.

Hier das komplette Interview des russischen Präsidenten:

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