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Indien: Pakistan setzt Frauenrechte als Waffe im geopolitischen Spiel ein

Indien: Pakistan setzt Frauenrechte als Waffe im geopolitischen Spiel ein
Indien hat Pakistans ständige Vertreterin bei den Vereinten Nationen kritisiert, weil sie angeblich "Frauenrechtsfragen mithilfe leerer Rhetorik als Waffe" für einen geopolitischen Gewinn in der Krisenregion Jammu und Kaschmir eingesetzt hat.

Der Konflikt zwischen Indien und Pakistan wurde unerwartet auf der UN-Versammlung zur Förderung von Frauen ausgetragen, als die weiblichen Vertreterinnen der beiden Länder in einem Rededuell zu dem Thema verbal zusammenstießen.

Während ihrer Rede sprach Maleeha Lodhi, Pakistans scheidende Vertreterin bei den Vereinten Nationen, von der "Notlage der unter Besatzung lebenden Frauen" in der umstrittenen indischen Region Jammu und Kaschmir. Die Diplomatin argumentierte, dass die von den indischen Behörden verhängte Abriegelung die "Schmerzen und Leiden der Frauen" verschlimmert habe.

Um ihren Standpunkt zu beweisen, verwies sie auf das aktuelle Titelbild der New York Times, das eine Frau zeigt, die ihren 22-jährigen Sohn verloren hat, nachdem er von einer Schlange gebissen worden war. Ihr gelang es nicht, rechtzeitig ein Gegenmittel gegen das Gift zu finden. Lodhi erklärte:

Alle Akteure des Systems der Vereinten Nationen müssen sich dieser schrecklichen und inakzeptablen Situation stellen.

Die indische Vertreterin des Landes bei den Vereinten Nationen Paulomi Tripathi vermied es, Pakistan direkt zu benennen, sagte jedoch:

Eine Delegation hat sich gefühllos dafür entschieden, diese Agenda zu politisieren, indem sie ungerechtfertigte Hinweise auf interne Angelegenheiten meines Landes macht.

Da sie das Gebiet anderer begehren, tarnen sie ihre abscheulichen Absichten mit vorgetäuschten Bedenken.

In ihrer Kritik gegenüber Pakistan betonte sie weiter, dass es ironisch sei, dass ein Land, in dem "Verletzungen des Rechts der Frauen auf Leben im Namen der 'Ehre' ungestraft bleiben", unbegründete Aussagen über Indien mache.

Die indische Regierung hob im August den Selbstverwaltungsstatus des von ihm kontrollierten Teils von Kaschmir auf. Neu-Delhi behauptet, der Schritt werde dazu beitragen, den Terrorismus einzudämmen und die Wirtschaft Kaschmirs anzukurbeln. Pakistan ist der Meinung, dass die Beendigung der Autonomie Kaschmirs völkerrechtswidrig sei und zu Gewalt in der Region führen werde.

Mehr zum Thema - Medien: Pakistan bringt Waffen und Ausrüstung zur Luftwaffenbasis an Grenze zu Indien

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