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Türkische Kampfflugzeuge fliegen Luftangriffe auf Grenzübergang Semalka

Türkische Kampfflugzeuge fliegen Luftangriffe auf Grenzübergang Semalka
Türkische Kampfflugzeuge flogen Luftangriffe auf den Grenzübergang Semalka zwischen Syrien und dem Irak. Zwei Brücken und ein Waffenlager in Hasaka sollen zerstört worden sein. US-Präsident Donald Trump hatte Ankara vor Aktionen in Syrien gewarnt und Truppen evakuiert.

Die türkische Regierung hatte am 5. Oktober mit einer unmittelbar bevorstehenden Offensive in Syrien gegen die Einheiten der kurdischen SDF (Syrian Democratic Forces, Deutsch: Demokratische Kräfte Syriens) gedroht. Die USA hatten daraufhin nach Berichten Truppen von zahlreichen Posten abgezogen. Der türkische Präsident Erdoğan hatte immer wieder eine Sicherheitszone in Syrien gefordert. Als Grund nannte er "terroristische Bedrohungen". Diese Sicherheitszone würde es, so Ankara, den syrischen Flüchtlingen erlauben, in ihre Heimat zurückzukehren. 

Ein geteiltes Video soll die Angriffe auf den Grenzübergang Semalka zeigen:

Semalka ist ein Grenzübergang zwischen der kurdischen Regionalregierung im Irak und der kurdisch geführten Verwaltung in Nord- und Ostsyrien:

Es könnte sich laut einem türkischen Medienbericht um einen Angriff auf einen Hilfskonvoi handeln:

Al-Ikhbariya berichtete, türkische Kampfflugzeuge griffen den Hauptsitz der SDF in der Provinz Hasaka an. Kurdische Medien entgegneten jedoch, diese Berichte seien falsch. 

 

Das türkische Militär soll Panzer und bewaffnete Fahrzeuge an die Grenze zu Syrien verlegt haben: 

Vor den Angriffen hatte ein nicht namentlich genannter hochrangiger US-Verteidigungsbeamter dem israelischen Journalisten Amichai Stein mitgeteilt:

Wir haben das türkische Militär von unserem ISR-System (Intelligence, Surveillance & Reconnaissance) und dem Air-Tasking-Befehl (ATO) (Joint Forces Air Component Commander, kontrolliert Luftstreitkräfte innerhalb einer gemeinsamen Einsatzumgebung) getrennt.

Mehr zum Thema - Trump droht NATO-Partner Türkei mit "wirtschaftlicher Auslöschung"

Auf Twitter drohte der US-Präsident Donald Trump der Türkei, er werde im Falle von Aktionen in Syrien das Land "wirtschaftlich auslöschen".

Staatliche syrische Medien berichteten unter Berufung auf lokale Quellen, dass die türkischen Streitkräfte Hausbesitzer in Raʾs al-ʿAin nahe der türkischen Grenze aufrufen, ihre Häuser zu verlassen.

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  • 22:55 Uhr

    An dieser Stelle beenden wir die Berichterstattung für heute. 

  • 22:39 Uhr

    Syrische Kurden demonstrieren nahe einer US-Militärbasis und fordern den Schutz der USA vor einer türkischen Invasion. 

  • 22:30 Uhr

    PKK- und SDF-Quellen bestätigen, dass die türkische Luftwaffe ein Waffenlager mit Flugabwehrraketen in der Nähe von Hasaka in Nordsyrien zerstört hat.

  • 22:23 Uhr

    US-Außenminister Mike Pompeo und sein britischer Amtskollege Dominic Raab diskutierten die geplante Militäroperation der Türkei in Nordsyrien, hieß es in einer Erklärung des US-Außenministeriums: 

    Sie diskutierten (...) die Pläne der Türkei, möglicherweise in Syrien einzufallen. 

  • 22:16 Uhr

  • 22:12 Uhr

    Die kurdische Nachrichtenagentur Rudaw berichtet, dass die Vereinigten Staaten mit einem Konvoi aus 70 Lastwagen beim Überqueren des Kontrollpunkts an der irakisch-syrischen Grenze gesichtet wurden. 

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