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Keine Diplomatie im Kaschmirkonflikt: Indischer Außenminister bezeichnet Pakistan als "Terroristan"

Keine Diplomatie im Kaschmirkonflikt: Indischer Außenminister bezeichnet Pakistan als "Terroristan"
Symbolbild: Demonstranten in Pakistans Hauptstadt Karatschi fordern den Rückzug Indiens aus dem Kaschmir.
Der indische Außenminister hat Pakistan als "Terroristan" bezeichnet. Deeskalierende Gespräche will Neu Delhi nur dann führen, wenn Pakistan künftig keine Terroristen mehr beherbergt. Bei den UN erinnerte der pakistanische Premierminister an die Situation in Kaschmir.

Die indische Führung unter Präsident Narendra Modi hat im August der Region Kaschmir ihren Sonderstatus aberkannt. Tausende indische Soldaten wurden in die Region entsandt. In der Vergangenheit haben Indien und Pakistan zwei Kriege um Kaschmir geführt. Die Anhänger Modis sehen Kaschmir als unstrittigen Teil Indiens an.

Modi sprach von einem "historischen" Schritt durch Änderung des Artikel 370 in der indischen Verfassung, welcher gegen die Korruption und den "Nepotismus" helfe. Bis zur Aufhebung des Sonderstatus war es Indern etwa nicht erlaubt, sich in Kaschmir anzusiedeln, Immobilien zu erwerben und sich politisch zu betätigen. Diese Hürden sind nun gefallen. Pakistan wirft Neu Delhi damit den Versuch einer ethnischen Säuberung des mehrheitlich muslimischen Gebiets vor. Beide Atommächte halten angesichts der Spannungen eine Eskalation bis hin zu einem Nuklearkrieg für möglich.

Am Dienstag sagte der pakistanische Premierminister Imran Khan während einer Pressekonferenz bei den Vereinten Nationen: 

Ich bin nur nach New York gekommen, weil ich das Gefühl hatte, dass, wenn wir nicht hervorheben, was in Kaschmir vor sich geht, die Welt nichts davon wissen wird.

Dies, so Khan, ist das erste Mal nach der Kubakrise, dass sich zwei Atommächte gegenüberstehen. Der indische Außenminister Subrahmanyam Jaishankar hat Pakistan beschuldigt, ein sicherer Hafen für Terroristen zu sein. Für einen Dialog mit dem Nachbarland sei man in Neu Delhi nur dann bereit, wenn Islamabad aufhört, sich wie ein Terrorist zu benehmen. Pakistan bezeichnete er als "Terroristan": 

Wir haben ein Problem, mit Terroristan zu reden. Und sie müssen eins sein und nicht das andere. 

Der Vorwurf, dass Pakistan Terroristen beherbergt, ist nicht neu. Islamabad bestreitet die Vorwürfe und spricht von "Provokation".

In einem Interview mit Al Jazeera betonte Khan, er sei Pazifist und gegen den Krieg. In einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen zwei Atommächten wie Pakistan und Indien sei es möglich, dass auch Nuklearwaffen zum Einsatz kommen könnten.  

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