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Trump vor der UN-Vollversammlung: "Wir wollen Eintracht"

Trump vor der UN-Vollversammlung: "Wir wollen Eintracht"
US-Präsident Donald Trump spricht auf der 74. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York.
US-Präsident Donald Trump sprach auf der jährlichen Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York. Die USA wollen Frieden und Eintracht, sagte Trump, nachdem er zuvor andere Staaten wie den Iran und Venezuela scharf angegriffen hatte.

US-Präsident Donald Trump hat in seiner Rede am Dienstag bei der Generaldebatte während der 74. UN-Vollversammlung die Position seines Landes zu einer Reihe globaler Fragen erklärt.

Der Iran, Venezuela und China waren unter anderem Gegenstand von Trumps Ausführungen vor den Repräsentanten der 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen.

Iran

Trump beschuldigte die Führer der Islamischen Republik, Konflikte in Syrien und im Jemen anzuheizen, und betonte, dass es Teheran "niemals erlaubt sein darf", Atomwaffen zu entwickeln.

"Als Reaktion auf den jüngsten Angriff des Iran auf die Ölanlagen Saudi-Arabiens haben wir die iranische Zentralbank und ihre staatlichen Vermögensfonds auf das höchste Sanktionsniveau gesetzt", sagte er und erklärte, dass alle Nationen in dieser Hinsicht zusammenarbeiten müssen.

Keine verantwortungsbewusste Regierung sollte die Blutgier des Iran unterstützen", sagte Trump.

Solange das bedrohliche Verhalten des Iran anhält, werden die Sanktionen nicht aufgehoben, sondern verschärft", fügte er hinzu.

Venezuela, Kuba und Sozialismus

Trump nannte den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro eine "kubanische Marionette" und warf der Insel vor, den Ölreichtum Venezuelas zu "plündern".

Eine der größten Herausforderungen für unsere Länder ist das Gespenst des Sozialismus: Er ist das Verderben der Nationen und der Zerstörer der Gesellschaften", so Trump.

"Die USA werden nie ein sozialistisches Land sein", sagte er und beschuldigte Kommunismus und Sozialismus, im letzten Jahrhundert 100 Millionen Menschen getötet zu haben.

Der selbst ernannte

China

Trump hat Chinas "unfaire Praktiken" auf den Weltmärkten verurteilt und erklärt, dass die Welthandelsorganisation (WTO) angesichts dessen eine Umstrukturierung benötigt.

Die WTO braucht drastische Veränderungen", sagte der US-Präsident.

Es sollte nicht zugelassen werden, dass sich die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt zu einem Entwicklungsland erklärt, um vom Welthandelssystem auf Kosten anderer zu profitieren", sagte er.

Trump nannte als Beispiel den Fall eines US-Technologieunternehmens, dessen geistiges Eigentum von China gestohlen und dort als eigenes registriert wurde, sodass es dem US-Unternehmen verboten war, das von ihnen selbst entwickelte Produkt zu verkaufen.

Um diese unfairen Praktiken anzugehen, habe ich massive Zölle in Höhe von mehr als 500 Milliarden US-Dollar auf in China hergestellte Produkten eingeführt", so Trump.

Der Präsident äußerte die Hoffnung, dass die bilateralen Beziehungen wieder verbessert werden können. Zugleich betonte er jedoch, dass er nicht bereit ist, ein Handelsabkommen zu akzeptieren, das den USA schadet. Trump sprach auch von seiner Erwartung, dass der chinesische Präsident Xi Jinping die Situation in Hongkong besonnen angehen wird.

Nordkorea

"Die USA wissen, dass zwar jeder Krieg führen kann, doch nur die Mutigsten Frieden schließen können", sagte der US-Präsident.

Trump bezeichnete dies als die Leitlinie Washingtons gegenüber der Situation auf der koreanischen Halbinsel.

Ich habe Kim Jong-un gesagt, was ich wirklich glaube, dass sein Land ebenso wie der Iran ein enormes ungenutztes Potenzial hat, aber um dieses Versprechen zu erfüllen, muss Nordkorea denuklearisiert werden", erklärte Trump.

Afghanistan

Trump sprach davon, dass seine Regierung "Hoffnung auf eine bessere Zukunft" für Afghanistan hat, aber dass die Taliban "leider" beschlossen haben, ihre "brutalen Angriffe" fortzusetzen.

Wir werden weiterhin mit unserer Koalition afghanischer Partner zusammenarbeiten, um den Terrorismus zu beenden, und wir werden nie aufhören, uns für die Verwirklichung des Friedens einzusetzen", sagte er.

Frieden und Eintracht

"Amerika sucht keinen Konflikt mit anderen Nationen", erklärte der US-Präsident.

Wir wünschen uns Frieden, Zusammenarbeit und gegenseitigen Nutzen mit allen. Aber ich werde niemals nachlassen, die Interessen der USA zu verteidigen", sagte Trump.

Zugleich fügte er hinzu, dass sein Land "bereit ist, sich mit jedem anzufreunden, der wirklich Frieden und Respekt sucht".

Die Vereinigten Staaten haben nie an dauerhafte Feinde geglaubt. Wir wollen Partner, keine Gegner", so der US-Präsident.

Trump sagte auch, dass die Botschaft seines Landes an die Welt "klar ist".

Das Ziel der USA ist dauerhaft, das Ziel USA ist Eintracht, und das Ziel der USA ist, keine Kriege zu beginnen, die nie enden", sagte er.

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