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Auf Kosten Warschaus: USA unterzeichnen Abkommen für tausend weitere US-Soldaten in Polen

Auf Kosten Warschaus: USA unterzeichnen Abkommen für tausend weitere US-Soldaten in Polen
Der polnische Präsident Andrzej Duda und sein US-Amtskollege Donald Trump nach Unterzeichnung einer gemeinsamen Verteidigungserklärung, New York, USA, 23. September 2019.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, die Zahl der in Polen stationierten Truppen von 4.500 auf 5.500 Soldaten auf Kosten Polens aufzustocken. Dabei sollen die neuen Truppen nicht aus den USA entsendet, sondern von anderen US-Truppenstützpunkten in Europa abgezogen werden.

Für die Aufstockung der US-Truppen um 1.000 Soldaten in Polen unterzeichneten US-Präsident Donald Trump und der polnische Präsident Andrzej Duda ein Abkommen in New York. Laut Trump wird Polen hierfür die Kosten übernehmen. Für die Zugeständnisse versprach Trump, dass polnische Bürger bald kein Visum mehr für Reisen in die Vereinigten Staaten benötigen werden. Damit käme Trump einer jahrelangen Forderung Polens nach. 

Der polnische Präsident hat allen Grund zum Strahlen: Beim Besuch des US-Vizepräsidenten wurde Polen überschwänglich gelobt und als

Im polnischen Drawsko Pomorskie wird künftig ein Kampfausbildungszentrum für US- und polnische Truppen entstehen. Trump betonte: 

Die polnische Regierung wird Stützpunkte für die US-Soldaten bauen und sämtliche Kosten dafür tragen. 

Die zusätzlichen US-Soldaten könnten aus Deutschland nach Polen verlegt werden. Dies jedoch wurde nicht bestätigt. Trump sagte lediglich, dass die neuen Truppen "sehr wahrscheinlich" von anderen europäischen Stützpunkten verlegt würden. In Deutschland sind rund 35.000 US-Soldaten stationiert. Trump wirft Deutschland vor, nicht genügend für die Verteidigung im Rahmen der NATO zu zahlen. 

Auch im Abkommen festgelegt ist, den Flughafen Strachowice in Wrocław für die Luftwaffe zu nutzen. Hier finden künftig Be- und Entladungen statt. In Lask soll ein US-Drohnengeschwader stationiert werden. Seinen Besuch in Polen, den Trump wegen des Hurrikans in den USA Anfang September absagen musste, will er bald nachholen. Noch nicht geklärt ist die künftige Verortung der US-Panzerbrigade. 

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