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Aus Angst vor "Zwangsbestrahlung": Umweltschützer wenden sich gegen 5G

Aus Angst vor "Zwangsbestrahlung": Umweltschützer wenden sich gegen 5G
Proteste gegen 5G in Berlin, Deutschland, 22. September 2019
Fachzeitschriften empfehlen Umweltschützern und Klimaaktivisten, bei ihren Mobilfunktelefonen den Flugmodus einzuschalten, um sich jeglicher Strahlengefahr zu entziehen. Das Bundesamt für Strahlenschutz hält diese Kritik an 5G für unbegründet.

Letzten Samstag gingen in Bern und Berlin mehrere Tausend Menschen unter dem Motto "5G ade" auf die Straße. In dem Netzausbau sehen sie eine "Zwangsbestrahlung", unter der Mensch und Umwelt zu leiden hätten. Innenräume sollten strahlungsfrei bleiben. Stattdessen schlagen sie Glasfasernetze vor. 

Der Ausbau zu 5G soll nicht nur das Internet schneller machen, sondern auch autonomes Fahren ermöglichen. Die Frequenzen ändern sich hierdurch in Deutschland nicht. Kritiker warnen vor gefährlichen elektromagnetischen Strahlungen für Mensch und Natur. 

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sieht im Vergleich zur bisherigen Mobilfunknutzung keine erhöhten Gefahren: 

Erkenntnisse aus Studien, in denen mögliche Gesundheitswirkungen elektromagnetischer Felder des Mobilfunks untersucht wurden, können zu einem großen Teil auf 5G übertragen werden. (...) Die Absorption der hochfrequenten elektromagnetischen Felder findet im Milli- oder Zentimeterwellenbereich sehr nahe an der Körperoberfläche statt. Mögliche Auswirkungen betreffen also Haut und Augen, direkte Wirkungen auf innere Organe sind nicht zu erwarten. 

Hohe Frequenzen gehen mit einer geringen Reichweite einher. Es wird notwendig sein, mehr Sendemasten aufzustellen oder sogenannte "Small Cells" beispielsweise in Verteilerkästen oder Laternen zu installieren. Aber auch hier ist die Gefahr vor Strahlungen gering. Dem "Beamforming", der Bündelung der Sendeleistung in größerem Umfang, kann man sich ganz leicht entziehen, indem man 5G nicht nutzt. Die Argumentation, dass ein Sendemast in der Nähe zu mehr Strahlungsbelastung führt, ist falsch. Im Gegenteil: Je weiter weg der Sendemast, desto höher die Strahlenbelastung.

Fridays for Future hat 5G noch nicht für sich entdeckt 

Die Bewegung Fridays for Future hat 5G noch nicht für sich als Thema entdeckt. Im Forum der Seite kritisiert ein besorgter Bürger

Immer noch vermisse ich eine kritische Betrachtung zur ungeprüften Einführung des 5G in Deutschland. Der CO2-Ausstoß wird enorm erhöht werden durch den riesigen neuen Energie-Verbrauch und das muss doch von Fridays for Future bekämpft werden, wenn Ihr konsequent seid! Die stark erhöhte Strahlenbelastung muss doch auch zum Widerstand aufrufen? Eine solche Dimension von Umweltbelastung hat es bisher noch nie gegeben! Bitte dringend mit dieser Problematik auseinandersetzen. 

Andere weisen darauf hin, dass es mit 5G nicht so schlimm sei wie mit der Kohle. Auch fehle es an einer verlässlichen Studie. Eine solche wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Auftrag gegeben, sie wird jedoch erst im Jahr 2022 vorliegen.

Auf der Facebook-Seite der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg schreibt ein Diskussionsteilnehmer:

Wasserdampf ist das größte Treibhausgas. Die Energie der elektromagnetischen Strahlung wird im Wasserdampf absorbiert. 5G ist die größte Umweltbedrohung! 22.000 Satelliten, die 365 Tage im Jahr rund um die Uhr gefährliche Strahlung senden ... 

Fachzeitschriften empfehlen den Gegnern, den Flugmodus des Handys einzuschalten, um sich jeglicher Strahlungsgefahr der Moderne zu entziehen. 

In der Schweiz führten Petitionen in einigen Kantonen bereits zur Verschiebung des 5G-Ausbaus. 

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