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Nuklearabkommen: Teheran verkündet dritte Phase des Ausstiegs aus dem Abkommen

Nuklearabkommen: Teheran verkündet dritte Phase des Ausstiegs aus dem Abkommen
Kernkraftwerk Buschehr, Iran, 26. Oktober 2010
Auch die dritte Phase für modernere und schnellere Zentrifugen sei kein irreversibler Schritt aus dem Nuklearabkommen, so die iranische Regierung. Die Kooperation mit der internationalen Atomenergiebehörde und der Zugang für Inspektoren bleiben weiterhin gewährleistet.

Mit dem Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem 2015 geschlossenen Nuklearabkommen traten Sanktionen gegen den Iran erneut in Kraft. Nachdem die verbliebenen europäischen Unterzeichnerländer (Deutschland, Frankreich und Großbritannien) bei der Normalisierung der Wirtschaftsbeziehungen keine Fortschritte gemacht hatten, hat die Regierung des Iran schrittweise mit dem Nuklearabkommen gebrochen. 

Alle bisherigen Schritte jedoch sind reversibel. Nun sollen schnellere Zentrifugen den Anreicherungsgrad von Uran auf 20 Prozent erhöhen. Laut dem JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) sind dem Iran 3,67 Prozent erlaubt.

Container-Hafen Hamburg, Deutschland, 1. August 2018.

Die Iranische Atomenergieorganisation (AEOI) hatte diese Grenze vor zwei Monaten bereits auf 4,5 Prozent erhöht. Den Uranvorrat hatte der Iran bereits in einem vorherigen Schritt erhöht. Die 20-prozentige Anreicherung jedoch ist noch nicht der Schritt zur Atombombe. Hierfür wäre zu 90 Prozent angereichertes Uran notwendig. 

Der Sprecher der AEOI Behrus Kamalwandi sagte am Samstag: 

Die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde werden wir aber auch in dieser neuen Phase weiterführen und auch den Zugang von IAEA-Inspektoren zu den Anlagen nicht einschränken.

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