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Ex-CIA-Mitarbeiter: Putin warnte USA zwei Tage vor 9/11-Angriff

Ex-CIA-Mitarbeiter: Putin warnte USA zwei Tage vor 9/11-Angriff
Am Morgen des 11. September 2001 krachten zwei Passagiermaschinen in die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat seinen US-Kollegen George W. Bush zwei Tage vor den Anschlägen am 11. September 2001 vor einem drohenden Terroranschlag aus Afghanistan gewarnt, wie ein ehemaliger CIA-Analyst in seinem neuen Buch enthüllt.

Die dringende Warnung des russischen Präsidenten an die USA wird in dem Buch "The Russia Trap: How Our Shadow War with Russia Could Spiral into Nuclear Catastrophe" geschildert. Das Buch ist Anfang dieser Woche veröffentlicht worden. Verfasser ist George Beebe, ein CIA-Analyst, der unter anderem in der Regierungszeit von Bush tätig war.

Symbolbild: Kämpfer des

Putin hatte Präsident Bush zwei Tage vor den Anschlägen angerufen, um zu warnen, dass der russische Geheimdienst Anzeichen einer beginnenden terroristischen Kampagne entdeckt hatte, etwas, das lange in Vorbereitung war und von Afghanistan ausging.

Die Offenbarung des ehemaligen CIA-Agenten scheint ein weiterer Beweis dafür zu sein, dass Washington wiederholt vor den Anschlägen gewarnt wurde, die letztendlich am 11. September 2001 stattfanden.

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Während die Existenz einer Warnung aus Moskau seit Jahren öffentlich bekannt ist – hochrangige russische Geheimdienstler sprachen kurz nach den Anschlägen über sie –, deutet Beebes Buch darauf hin, dass sie sich nicht auf den Austausch zwischen den Geheimdiensten beschränkte, sondern dass Bush von Putin persönlich gewarnt wurde.

Neben Russland waren die USA Berichten zufolge von britischen Geheimdiensten gewarnt worden, und die Gefahr drohender Angriffe wurde von den eigenen Geheimdiensten CIA und FBI wiederholt hervorgehoben. Ob das Weiße Haus diesen Warnungen tatsächlich Gehör schenkte und alles in seiner Macht Stehende tat, um die US-Bürger zu schützen, bleibt ein ungelöstes Geheimnis.

Einige Hinweise auf die Denkweise der damaligen Verantwortlichen im Weißen Haus sind in den Memoiren von Condoleezza Rice enthalten, die damals US-Nationale Sicherheitsberaterin und später Außenministerin war.

In ihrem Buch "No Higher Honor" gesteht Rice, dass sie eine Warnung Putins vor saudisch finanzierten Extremisten in Pakistan nicht ernst nahm. Putin hatte gewarnt, dass sie schließlich eine "große Katastrophe" verursachen würden.

Rice schrieb, dass sie die Warnung zurückwies und sie Putins Haltung "der russischen Bitterkeit gegenüber Pakistan wegen der Unterstützung der afghanischen Mudschahedin" während des sowjetischen Afghanistan-Krieges zuschrieb.

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