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Iran zu US-Sanktionen gegen sein Raumfahrtprogramm: Weltraum gehört allen

Iran zu US-Sanktionen gegen sein Raumfahrtprogramm: Weltraum gehört allen
Superschurke Thanos.
Teheran hat die jüngst erlassenen US-Sanktionen gegen das iranische Raumfahrtprogramm als wirkungslos zurückgewiesen. US-Außenminister Pompeo behauptete, es sei eine Tarnung für Irans Raketenprogramm. Doch Teheran verweist auf das Recht aller, den Weltraum zu erforschen.

Der iranische Technologieminister verglich US-Präsident Donald Trump mit dem intergalaktischen Comic-Bösewicht Thanos, nachdem Washington das Weltraumforschungsprogramm des Iran auf die Sanktionsliste gesetzt hatte.

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Mohammad-Javad Azari Jahromi, Irans Minister für Informations- und Kommunikationstechnologie, twitterte ein Bild vom All und schrieb, er könne die USA darauf nicht einmal finden, geschweige denn Sanktionen im All. Das Universum und eine glänzende Zukunft gehörten allen, nicht nur einigen wenigen. Dazu schrieb er, US-Präsident Trump solle aufhören, Thanos zu imitieren.

Thanos, der intergalaktische Superschurke aus dem Marvel Cinematic Universe, ist dafür bekannt, die Hälfte der Bevölkerung des Universums zu vernichten.

Die US-Regierung hatte am Dienstag die zivile Weltraumbehörde und zwei Forschungseinrichtungen des Iran mit Sanktionen belegt. Laut US-Außenminister Mike Pompeo würde das Raumfahrtprogramm genutzt, um Teherans militärisches Raketenprogramm voranzubringen, das wolle Washington "nicht zulassen".

Wunschtraum von US-Präsident Donald Trump: Kriegsführung aus dem Weltall

Seit Jahren belegt Washington den Iran mit Sanktionen und verweist dabei jeweils auf die Gefahr der möglichen Entwicklung von Atomwaffen. Laut dem US-Außenministerium sind dies die ersten Sanktionen, die die iranischen Weltraumbehörden treffen.

Am Freitag veröffentlichte US-Präsident Donald Trump auf Twitter ein Foto von dem, was der Ort des gescheiterten iranischen Satellitenstarts zu sein schien. Dies solle als Warnung an die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft verstanden werden, dass eine "Zusammenarbeit mit dem iranischen Raumfahrtprogramm dazu beitragen könnte, dass Teheran in die Lage versetzt wird, ein Trägersystem für Atomwaffen zu entwickeln".

Teheran hat mehrfach darauf verwiesen, dass seine Atom- und Raumfahrtprogramme zivile Zwecke verfolgen.

Die Trump-Administration hat das im Jahr 2015 getroffene Atomabkommen mit dem Iran im vergangenen Jahr aufgekündigt. Am Mittwoch sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Seyyed Abbas Mousavi, dass sein Land jene Maßnahmen erwäge, die als dritter Schritt zur Änderung seiner Verpflichtungen laut dem Abkommen zu ergreifen seien, da Europa die Einhaltung seiner Verpflichtungen hinauszögert. Das Land werde sich aber an die Vereinbarungen zur Urananreicherung halten.

Am Donnerstag soll ein Dekret mit den Details veröffentlicht werden. Am Freitag läuft eine Frist an die Europäer aus, Lösungsvorschläge für den Atomkonflikt vorzulegen.

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