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KEIN Nachrichtenwert?! Lee Camp erklärt Mainstream-Schweigen zu Unruhen in Honduras und Brasilien

KEIN Nachrichtenwert?! Lee Camp erklärt Mainstream-Schweigen zu Unruhen in Honduras und Brasilien
KEIN Nachrichtenwert?! Lee Camp erklärt Mainstream-Schweigen zu Unruhen in Honduras und Brasilien (li.: Demonstrant wirft Reifen ins Feuer am Eingang der US-Botschaft im honduranischen Tegucigalpa, 31. Mai 2019; re.: Generalstreik in Brasilien, Curitiba, 14. Juni 2019)
US-Amerikaner werden rund um die Uhr mit Nachrichten über Proteste in Hongkong und Moskau bombardiert – doch warum stehen Massenproteste in Honduras und Brasilien nicht ganz oben auf der Liste? Lee Camp zeigt auf, warum die US-Konzernmedien sich darüber ausschweigen.

Lee Camp ist ein US-amerikanischer Stand-up-Comedian, Schauspieler, Schriftsteller und politischer Aktivist. Bei RT International ist er Stimme und Gesicht der Satire-Show  Redacted Tonight.

Honduras, ein lateinamerikanisches Land mit neun Millionen Einwohnern, wurde von massiven Unruhen heimgesucht. Bei diesen ließen die Menschen ihrer Wut auf den pro-amerikanischen Präsidenten Orlando Hernández freien Lauf. Die Welle gewalttätiger Proteste führte dazu, dass die diplomatische Mission der USA von Demonstranten angegriffen wurde – doch die US-amerikanischen Mainstreammedien verloren kein Wort darüber, betonte Camp am 17. August in seiner Satiresendung Redacted Tonight.

"Demonstranten zünden wortwörtlich die US-Botschaft an, weil wir diese verdammte [Hernández-] Regierung installiert haben. Wie hat das bitteschön keinen Nachrichtenwert?", fragte er sich. "Die Honduraner sind zu Recht wütend über die von unserem Land und dem IWF unterstützten neoliberalen Sparmaßnahmen. Sie haben Massenentlassungen verursacht, die Kosten für Grundnahrungsmittel erhöht – das Leben da drüben ist jetzt im Grunde einfach zum Kotzen", erinnerte Camp die Zuschauer. "Aber solange ihre Regierung das Volk angemessen ausplündert, geht das für unsere Regierung voll in Ordnung."

Aber Honduras ist nicht das einzige Land, das von den US-Mainstreammedien absichtlich übersehen wird. Brasilien, "das größte Land, das den US-Amerikanern egal ist", wurde durch einen massiven Streik unter der Führung von Gewerkschaften erschüttert. Über 45 Millionen Menschen  – "Könnt ihr euch vorstellen, dass sich 45 Millionen US-Amerikaner mal über irgendetwas einig sind?" – gingen dort gegen den rechten Präsidenten Jair Bolsonaro und dessen umstrittene Rentenreform auf die Straße. Doch auch das ist "kein Anlass, über den eure Massenmedien berichten würden" – und das aus offensichtlichen Gründen, deutete Camp an. Erstens würde das die Regierung im Weißen Hauses in ein schlechtes Licht rücken. Und zweitens …

"Zweitens könnten die US-amerikanischen Arbeiter denken: 'Was wäre, wenn WIR einen Generalstreik hätten?'"

RT Deutsch hat ein übersetztes Best-of aus dieser Folge von Redacted Tonight zusammengestellt.

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