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Irans Außenminister in Peking: China und Iran unterstützen internationalen Multilateralismus

Irans Außenminister in Peking: China und Iran unterstützen internationalen Multilateralismus
Irans Außenminister Sarif hat China besucht. Während des Treffens mit seinem chinesischen Amtskollegen bekräftigten beide die Wichtigkeit des internationalen Multilateralismus. Außerdem präsentierte Sarif eine Roadmap zur Beteiligung Teherans an der Neuen Seidenstraße.

China und der Iran haben die Notwendigkeit betont, den Multilateralismus angesichts des zunehmenden Trends zum Unilateralismus und zur Missachtung des Völkerrechts gemeinsam aufrechtzuerhalten. Das bekräftigten beide Seiten bei einem Treffen des iranischen Außenministers Mohammad Javad Sarif mit seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi in Peking.

Wang erklärte, dass China und der Iran als umfassende strategische Partner die strategische Kommunikation stärken und mit anderen Ländern zusammenarbeiten sollten, um den Multilateralismus aufrechtzuerhalten, die Grundnormen für die internationalen Beziehungen einzuhalten und die berechtigten Interessen jedes Landes zu schützen.

In Bezug auf die iranische Atomfrage sagte Wang, dass China alle Bemühungen unterstützt, die zur Aufrechterhaltung des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (JCPOA) beitragen und die berechtigten Appelle des Iran versteht.

China sei der Meinung, dass der Iran angemessene Belohnungen verdiene, während er weiterhin seine Verpflichtungen aus dem Aktionsplan erfüllt, so der Diplomat.

China, als verantwortungsbewusstes Land, sei bereit, den Deal weiterhin aufrechtzuerhalten, seine internationalen Verpflichtungen zu erfüllen und eine konstruktive Rolle bei der Entspannung der Spannungen im Persischen Golf zu spielen.

Sarif wies darauf hin, dass die Ablehnung und Missachtung des Völkerrechts in der Welt zunimmt und eine Bedrohung für die internationale Sicherheit und den Frieden darstellt.

US-Präsident Donald Trump und der französische Präsident Emmanuel Macron, G7-Gipfel, Frankreich, 16. August 2019.

Die Beziehung zwischen dem Iran und China basiere auf der jahrhundertealten Freundschaft zwischen den beiden Ländern und ihren Völkern. Sie stützt sich auch auf die von beiden Seiten geteilten prinzipientreuen Positionen, einschließlich der Aufrechterhaltung des Multilateralismus, der Einhaltung internationaler Regeln und der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten anderer, so der iranische Außenminister.

Er fügte hinzu, dass der Iran entschieden gegen jede Art von Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder sei.

Der Iran sei bereit, die Zusammenarbeit mit China in allen Bereichen, einschließlich Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie, Kultur sowie dem gemeinsamen Bau der Neuen Seidenstraße, zu fördern, um eine umfassende strategische Partnerschaft zwischen den beiden Ländern voranzutreiben. Dazu präsentierte Sarif eine Roadmap für die nächsten 25 Jahre, die aktiv zur chinesischen Belt and Road Initiative beitragen soll.

Der iranische Außenminister informierte Wang auch über seinen mehrstündigen Besuch im französischen Biarritz während des G7-Gipfels, um mit verschiedenen Parteien über die Aufrechterhaltung des umfassenden JCPOA-Aktionsplans zu sprechen.

Er bekräftigte, dass sich der Iran weiterhin verpflichten wird, die damit verbundenen Probleme durch Dialog und Koordination zu lösen.

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