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Geldstrafe in den USA für die Deutsche Bank wegen "zweifelhafter Einstellungspraxis"

Geldstrafe in den USA für die Deutsche Bank wegen "zweifelhafter Einstellungspraxis"
Hauptsitz der Deutschen Bank, Frankfurt am Main, Deutschland, 8. Juli 2019.
Die Deutsche Bank wurde von der US-Börsenaufsicht SEC mit 16 Millionen Dollar abgestraft. Ihr wird eine "zweifelhafte Einstellungspraxis" in mehreren Fällen vorgeworfen. Unter anderem, weil die Tochter des russischen Vize-Finanzministers eine Anstellung erhalten hatte.

Die US-Börsenaufsicht SEC stützt ihre Vorwürfe auf fünf Vorfälle fragwürdiger Unternehmenspraktiken der Deutschen Bank, die sich zwischen 2006 und 2014 ereignet haben sollen. Hiermit habe die Deutsche Bank gegen den "Foreign Corrupt Practices Act" verstoßen. Während dieser Zeit habe in der Londoner Vertretung unter anderem auch die Tochter des russischen stellvertretenden Finanzministers eine Anstellung erhalten. Ein Bankenvertreter habe bestätigt, dass die Einstellung der Tochter wichtig sei.

Symbolbild: Sparschweine, Sydney, Australien, 4. November 2009

Als Gegenleistung soll die Deutsche Bank russische Staatsanleihen im Wert von zwei Milliarden Dollar erhalten haben. Ebenso erhielt die Tochter des Managers eines chinesischen Staatsunternehmens einen Job bei der Bank. Mit diesem chinesischen Unternehmen habe es ebenfalls anschließend zwei Transaktionen gegeben, so die SEC. 

Die Deutsche Bank und die SEC einigten sich auf eine Strafe in Höhe von 16 Millionen Dollar. Die Bank gab weder zu, sie habe gegen den "Foreign Corrupt Practices Act" verstoßen, noch dementierte sie diese Anschuldigung. Ein Sprecher der Deutschen Bank sagte dazu: 

Die Deutsche Bank hat der SEC bei ihrer Untersuchung eine substanzielle Zusammenarbeit geleistet und zahlreiche Abhilfemaßnahmen zur Verbesserung der Einstellungspraktiken der Bank durchgeführt. 

Die Deutsche Bank ist keineswegs die einzige Bank, welche durch die SEC für derlei Vergehen abgestraft worden ist. Die Zahlungen der anderen Finanzinstitute lagen vielmehr teils weitaus höher. So musste bereits die JPMorgan Chase 264 Millionen Dollar zahlen, bei der Crédit Suisse waren es 47 Millionen Dollar.

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