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USA wollen Herausgabe des in Gibraltar festgesetzten Tankers blockieren

USA wollen Herausgabe des in Gibraltar festgesetzten Tankers blockieren
Der in der britischen Exklave Gibraltar festgesetzte iranische Öltanker Grace 1
Ein Gericht in Gibraltar sollte am Donnerstagmorgen darüber entscheiden, ob der beschlagnahmte Tanker freigegeben wird. In den vergangenen Tagen gab es Meldungen, wonach eine Freigabe der Grace 1 immer wahrscheinlicher wurde. Doch nun kam ein Antrag aus Washington.

Nach Medienberichten soll das US-Justizministerium in letzter Minute einen Antrag auf Blockierung der Freigabe des Öltankers Grace 1 gestellt haben. Gibraltars Generalstaatsanwalt Joseph Triay sagte gegenüber dem US-Sender CNN, dass der Antrag in einer kurzen Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof am Donnerstagmorgen gestellt worden sei. Ein Sprecher des Generalstaatsanwalts kündigte wenig später an, dass der Kapitän des Schiffes und drei Offiziere freigelassen werden sollen.

Mike Pompeo

Medienbericht: Ohne Intervention der USA wäre der Tanker freigesetzt

Großbritannien hatte am 4. Juli in Gibraltar den mit iranischem Öl beladenen Tanker Grace 1 festgesetzt, weil er demnach gegen EU-Sanktionen zum Syrien-Boykott verstoße. Teheran bestreitet, dass das Schiff nach Syrien unterwegs war. Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif nannte die Beschlagnahmung "einen Akt der Piraterie". Was das Vereinigte Königreich getan habe, sei, den wirtschaftlichen Terrorismus der USA zu unterstützen und zu begünstigen.

Laut einem aktuellen Bericht der Zeitung Gibraltar Chronicle soll ein Richter in der Anhörung gesagt haben, dass das Schiff ohne die Intervention der USA freigegeben worden wäre.

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In den letzten Tagen schien eine Lösung im diplomatischen Streit zwischen London und Teheran immer wahrscheinlicher. Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete unter Berufung auf die Behörden von Gibraltar, dass das Schiff offenbar wieder freigegeben werde. Auch der stellvertretende Leiter der iranischen Hafenbehörde, Jalil Eslami, sagte in einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, dass Großbritannien ein Interesse an der Überwindung des Problems gezeigt habe und Dokumente ausgetauscht worden seien.

Der Oberste Gerichtshof von Gibraltar sollte am Donnerstagmorgen eine Entscheidung treffen. Die aktuelle Anordnung zur Festsetzung läuft am Samstag aus. Wegen des US-Antrags soll die Entscheidung laut Bericht nun am späten Donnerstagnachmittag verkündet werden.

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