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Historiker: Afrika wird zum wichtigsten Schlachtfeld im Kalten Krieg zwischen den USA und China

Historiker: Afrika wird zum wichtigsten Schlachtfeld im Kalten Krieg zwischen den USA und China
Ein US-Experte trainiert nigerianische Soldaten
China hat die USA als wichtigsten Handelspartner Afrikas abgelöst. Der afrikanische Kontinent könnte nun zum wichtigsten Schlachtfeld im neuen Kalten Krieg zwischen Washington und Peking werden. Das erklärte ein US-Geschichtsprofessor in einem Interview mit RT.

Unter Berufung auf eine steigende Terrorgefahr stellt Washington auf dem afrikanischen Kontinent vermehrt militärische Ressourcen bereit. Dies hat jedoch mehr mit dem wachsenden Einfluss Pekings auf dem Kontinent und der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit der USA zu tun, so der Historiker Gerald Horne, Professor an der Universität von Houston und Autor mehrerer Bücher über die Geschichte der Beziehungen der USA zu den afrikanischen Nationen.

Wie in der vergangenen Woche angekündigt, suchen die USA internationale Hilfe bei der Bekämpfung von Gruppen, die dem Islamischen Staat in Afrika angehören. Horne glaubt, dass es bei diesem Schritt nicht nur um die zunehmende Bedrohung durch den Terrorismus geht, sondern eher um den Wunsch, den Einfluss Chinas zu bekämpfen.

Der Historiker betonte, das Hauptproblem sei, dass es zu einem neuen Kalten Krieg zwischen den USA und China kommen werde, und dass Afrika in diesem Krieg das große Schlachtfeld sein werde.

Horne erklärte, dass die USA bis vor kurzem noch "der wichtigste Handelspartner des afrikanischen Kontinents" gewesen seien, allmählich aber durch China, das eine immer wichtigere Rolle bei der Infrastrukturentwicklung in Ländern wie Kenia oder Äthiopien spiele, ersetzt würden. Er hob hervor, dass China im Gegensatz zu den USA für die Afrikaner nicht mit Sklaverei verbunden sei.

Während China weiterhin in Afrika investiert, hätten die USA bei ähnlichen Projekten stets "mehr Willen als Geld" gezeigt, erklärte der Professor.  Deshalb hätten die USA offenbar beschlossen, den Wettbewerb auf das praktisch einzige Feld zu verlagern, auf dem sie China schlagen können – das Militär. Ein solcher Ansatz "bedeutet für Afrika nichts als Schwierigkeiten", warnte Horne.

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