International

US-Mission im Persischen Golf: China plant Schutz eigener Schiffe vor möglicher US-Piraterie

Im Rahmen der von den USA geforderten internationalen Mission für mehr Sicherheit rund um den Persischen Golf, erwägt China eine Entsendung zum Schutz der eigenen Handelsschiffe vor US-Zugriff. Bisher hat nur Großbritannien eine Beteiligung an der US-Mission zugesagt.
US-Mission im Persischen Golf: China plant Schutz eigener Schiffe vor möglicher US-PiraterieQuelle: Reuters

Die Vereinigten Staaten sehen die Notwendigkeit für eine US-geführte Mission rund um den Persischen Golf. Washington macht den Iran für Angriffe auf Öltanker verantwortlich, bleibt Teheran aber gleichzeitig die Beweise schuldig. Aus Südkorea gab es Berichte, Seoul erwäge die Entsendung eines Kriegsschiffes. Offiziell hat bislang nur Großbritannien seine Beteiligung zugesagt.

Die Royal Marines hatten einen Tanker, beladen mit iranischem Öl, beschlagnahmt und nach Gibraltar gebracht. Teheran fordert die Rückgabe und reagierte seinerseits mit Beschlagnahme von Handelsschiffen. 

Peking unterhält enge Verbindungen zum Iran und gilt als wichtiger Handelspartner des Landes. Der chinesische Botschafter für die Vereinigten Arabischen Emirate Ni Jian sagte am Dienstag: 

Wir prüfen den US-Vorschlag zu Schiffeskortierungen am Golf. Wir vertreten die Position, dass alle Streitigkeiten mit friedlichen Mitteln und durch politische Gespräche beigelegt werden sollten, nicht durch ... militärische Aktionen. 

China unterhält in Djibouti eine Militärbasis und hat sich bereits zuvor an internationalen Geleit-Missionen zum Schutz vor Piraterie vor der somalischen Küste beteiligt. 

In einem Tweet hatte US-Präsident Donald Trump gefordert, China, Japan und andere Länder sollten ihre eigenen Schiffe schützen. China ist auch Unterzeichner des Nuklearabkommens mit dem Iran. Dieses droht durch die US-Sanktionen, die Teheran als Wirtschaftskrieg bezeichnet, auseinanderzubrechen. Die USA waren im vergangenen Jahr aus dem Abkommen ausgestiegen, der Iran reagierte ein Jahr später mit einem Teilausstieg, nachdem die europäischen Vertragspartner ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen waren. 

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