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Osama bin Ladens Sohn und Al-Qaida-Erbe Hamza bin Laden soll tot sein

Osama bin Ladens Sohn und Al-Qaida-Erbe Hamza bin Laden soll tot sein
Im neuen Internationalen Spionagemuseum in Washington steht eine interaktive Ausstellung zur Operation Neptune's Spear, die am 2. Mai 2011 zur Tötung des Al-Qaida-Führers Osama bin Laden in Pakistan führte.
Nach US-Angaben soll Hamza bin Laden, der Sohn des saudischen Gründers der Terrororganisation al-Qaida Osama bin Laden, getötet worden sein. Über die Umstände seines mutmaßlichen Todes und eine mögliche US-Beteiligung daran ist hingegen wenig bekannt.

Obwohl es erst jetzt bekannt wurde, soll Hamza bin Laden bereits seit Längerem tot sein. Vielleicht sogar schon seit zwei Jahren. Noch im Februar setzte das US-Außenministerium eine Prämie von einer Million US-Dollar für Informationen zu seiner Person aus, obwohl er zu diesem Zeitpunkt möglicherweise schon gar nicht mehr am Leben war.

Die US-Geheimdienste hätten seinen Tod damals nicht bestätigen können, heißt es in einem Bericht der New York Times. Dennoch scheint es, dass die Vereinigten Staaten von Amerika eine Rolle beim mutmaßlichen Tod des Sohns von Osama bin Laden gespielt haben, der selbst von einem Spezialkommando der Navy SEALs am 2. Mai 2011 in der pakistanischen Stadt Abbottabad getötet wurde.

Es ist unklar, welche Rolle Hamza bin Laden im Terrornetzwerk von al-Qaida gespielt hat. Als propagandistisches Symbol, als Gesicht der "Basis" (so die arabische Bedeutung von al-Qaida), war er zumindest wertvoll, nachdem seine Brüder Saad (2009) und Chalid (2011) ebenfalls ums Leben kamen. Er distanzierte sich auch nie von den Terroristen des IS, was als Zeichen gewertet wurde, dass er deren Unterstützung erwartete, wenn er eines Tages die Führung von al-Qaida übernehme.

Hamza und einige andere Terroristen wollten sich nach der US-Invasion Afghanistans nicht in Pakistan verstecken, sondern flohen über die Grenze in den Iran, wo sie aber schnell verhaftet und nach jahrelanger Gefangenschaft des Landes verwiesen wurden. Es wird angenommen, dass er sich seitdem in den schwer zugänglichen Stammesgebieten an der afghanisch-pakistanischen Grenze aufhielt.

Dass al-Qaida in den vergangenen Jahren keine aufsehenerregenden Anschläge durchführen konnte, lag nicht nur an der US-Kampagne gegen die Terrororganisation und der Abwanderung eines Teils des Netzwerks zum IS, sondern auch an der Führung unter Aiman az-Zawahiri. Er war Chefideologe und kein charismatischer Anführer wie Osama bin Laden, deshalb brauchte er Hamza in dieser Rolle. Mit ihm als "jungem Löwen" hätte der Tod seines Vaters und Brüder gerächt werden und hätten neue Dschihadisten rekrutiert werden sollen, die lieber dem Ruf des heiligen Krieges und der Errichtung eines Kalifats, des sogenannten Islamischen Staates, folgten.

Hamza bin Laden wurde 1989 in Dschidda/Saudi-Arabien geboren und heiratete eine Tochter des Al-Qaida-Führers Abdullah Ahmed Abdullah, der für die Anschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania 1998 verantwortlich gemacht wird. Im vergangenen Jahr soll Hamza eine Tochter von Mohammed Atta geheiratet haben, einem der Attentäter bei den Anschlägen auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001.

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