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Iranischer Außenminister bezeichnet neue US-Sanktionen als "wirkungslos"

Iranischer Außenminister bezeichnet neue US-Sanktionen als "wirkungslos"
Nach monatelangen entsprechenden Drohungen verhängten die USA Sanktionen gegen den iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif. Dieser ist ein lautstarker und öffentlicher Kritiker der amerikanischen Iranpolitik, der von den Sanktionen wenig beeindruckt scheint.

Das US-Finanzministerium kündigte die Sanktionen gegen Sarif am Mittwoch an, nachdem es noch Anfang Juli abgelehnt hatte, den wenig zurückhaltenden Diplomaten auf die schwarze Liste zu setzen. Der Schritt erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt für die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran, da die USA derzeit eine multinationale Seemission zum Schutz des Schiffsverkehrs im Persischen Golf und zur Bekämpfung der "iranischen Aggression" zusammenstellen.

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Dschawad Sarif setzt die rücksichtslose Agenda des iranischen Obersten Führers um und ist der weltweit wichtigste Sprecher des Regimes", sagte Finanzminister Steven Mnuchin am Mittwoch. "Die Vereinigten Staaten senden eine klare Botschaft an das iranische Regime, dass sein jüngstes Verhalten völlig inakzeptabel ist."

Der iranische Außenminister selbst hat die von der US-Regierung gegen ihn verhängten Sanktionen hingegen als "wirkungslos" bezeichnet. Er und seine Familie hätten keinerlei Besitz außerhalb des Iran, erklärte der Minister am Mittwoch über Twitter.

Danke, dass Sie mich als so eine große Bedrohung Ihrer Agenda sehen", schrieb er in per Twitter.

Die Begründung der US-Regierung für die Sanktionen sei, dass er der wichtigste Sprecher des Iran auf der Weltbühne sei.

Ist die Wahrheit wirklich so schmerzhaft?" fragte Sarif.

Die neuen Sanktionen gegen den als moderat geltenden Außenminister dürften die Spannungen zwischen den beiden Ländern weiter verschärfen. Die USA waren im Mai 2018 einseitig aus dem Atomdeal ausgestiegen. Mit harten Sanktionen gegen den iranischen Öl- und Bankensektor wollen sie die Führung in Teheran seitdem dazu zwingen, einem neuen Atomabkommen mit härteren Auflagen zuzustimmen. Der Ölsektor ist die Haupteinnahmequelle des Landes. Das Atomabkommen soll die Islamische Republik davon abhalten, Nuklearwaffen zu entwickeln.

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