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Iran und Russland planen gemeinsames Manöver im Persischen Golf

Iran und Russland planen gemeinsames Manöver im Persischen Golf
Manöver der iranischen Marine, Persischer Golf, 22. April 2010.
In Sankt Petersburg wurde ein erstes Abkommen zwischen dem Iran und Russland für gemeinsame Militärübungen im Persischen Golf unterzeichnet. Das Manöver wird voraussichtlich Ende des Jahres stattfinden. Derweil formen die USA eine internationale militärische Allianz in der Region.

Der iranische Konteradmiral und Kommandant der iranischen Marine, Hossein Khanzadi, sagte am Montag, es werde "in der nahen Zukunft" gemeinsame Manöver von Iran und Russland im Persischen Golf geben. Angedacht ist ein Termin gegen Ende des Jahres. Hierzu habe es eine Übereinkunft im Rahmen der russischen Marinetage in Sankt Petersburg gegeben. Es handle sich dabei um das erste Abkommen dieser Art zwischen den beiden Militärmächten. Die USA formieren derzeit eine militärische Allianz, die für mehr Sicherheit im Persischen Golf sorgen soll. 

US-Flugzeugträger im Golf von Oman im Juli 2019

Der iranische Präsident Hassan Rohani warnte am Sonntag vor der "Präsenz ausländischer Streitkräfte". Diese würden nicht zu mehr Sicherheit in der Region führen, sondern das Gegenteil bewirken. Khanzadi bezeichnete das Abkommen als "Wendepunkt der Beziehungen zwischen Teheran und Moskau". US-Präsident Donald Trump kündigte im Mai 2018 das unter seinem Vorgänger geschlossene Nuklearabkommen einseitig auf. Seither traten Sanktionen gegen den Iran in Kraft, die iranische Währung verzeichnete Rekordverluste. In Wien trafen sich Vertreter des Iran, Chinas, Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs und Russlands, um über den Erhalt des Abkommens zu sprechen. 

Die iranischen Vertreter machten ihre Haltung deutlich. Sie forderten eine Normalisierung der Handelsbeziehungen und protestierten gegen die Beschlagnahmung eines mit iranischem Rohöl beladenen Tankers durch die britische Marine. Den Verhandlungstisch, so der iranische US-Außenminister Mohammed Dschawad Sarif, hätten allein die USA verlassen. 

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