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USA drohen Türkei mit weiteren Sanktionen wegen russischen S-400-Waffensystems

USA drohen Türkei mit weiteren Sanktionen wegen russischen S-400-Waffensystems
Das russische Luftabwehrsystem S-400 (Symbolbild)
Der US-amerikanische Außenminister Mike Pompeo hat Ankara mit weiteren Sanktionen gedroht, für den Fall, dass die Türkei die derzeit in Lieferung befindlichen russischen S-400-Luftabwehrsysteme in Betrieb nehmen sollte. Derweil plant die Türkei Gegenmaßnahmen.

Die USA haben der Türkei unter Androhung weiterer Sanktionen nahegelegt, die russischen S-400-Systeme nicht in Betrieb zu nehmen, wobei das Weiße Haus bislang bei der Sanktionierung seines NATO-Verbündeten, der mit der Schließung von US-Basen reagieren könnte, zurückhaltend war.

Es könnte noch mehr Sanktionen geben, aber ehrlich gesagt, was wir wirklich wollen, ist, dass die S-400 nicht in Betrieb genommen wird", sagte US-Außenminister Mike Pompeo in einem Interview mit Bloomberg.

Seit vergangenem Freitag treffen Lieferungen des russischen Raketenabwehrsystems auf Bestellung in der Türkei ein.

Die USA setzen die Türkei seit Monaten unter Druck, sich aus dem Waffenhandel mit Russland zurückzuziehen, und haben gedroht, ihren Verbündeten unter einem US-Gesetz zu bestrafen, dass unter anderem gegen Staaten Sanktionen vorsieht, die Rüstungsgeschäfte mit Russland eingehen.

Als Reaktion auf die ersten Lieferungen russischer S-400-Systeme haben die USA die Türkei offiziell aus dem F-35-Programm ausgeschlossen, in das Ankara rund 1,25 Milliarden US-Dollar investiert hatte. Trotzdem zögert das Weiße Haus bislang, härtere Maßnahmen gegen Ankara durchzuführen.

Es gibt keinen Zeitplan [für neue Sanktionen]", betonte das US-Außenministerium.

US-Präsident Donald Trump soll demzufolge mehr "Flexibilität"  hinsichtlich der Antwort aus Washington auf die türkische Rüstungskooperation mit Russland anstreben.

Die Türkei arbeitet derweil an Plänen für Gegensanktionen, die im schlimmsten Fall dazu führen könnten, dass US-Streitkräfte von türkischen Luftwaffenstützpunkten ausgeschlossen werden. Die USA sind aber von diesen abhängig, um ihren Einfluss in der Region, insbesondere im Irak und in Syrien, auszuüben. Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu deutete an, dass Ankara eine derartige Option in Bezug auf die US-Basen in İncirlik und Kürecik in Betracht zieht.

Wenn Amerika sehr negative Schritte gegenüber uns macht, wenn es Sanktionen oder weitere Schritte gibt, werden wir Antworten bezüglich Amerika parat haben", fügte er hinzu.

Mehr zum Thema - Diplomatischer Streit zwischen Türkei und USA eskaliert nach F-35-Ausschluss

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