International

USA loben sieben Millionen Dollar für Hinweise zu Hisbollah-Mann aus

Die USA haben eine Belohnung von bis zu sieben Millionen US-Dollar (6,2 Millionen Euro) für Hinweise zum Verbleib eines mutmaßlichen Terroristen der libanesischen Hisbollah-Miliz ausgeschrieben. Dabei handelt es sich um Salman Raouf Salman alias Samuel Salman El Reda.
USA loben sieben Millionen Dollar für Hinweise zu Hisbollah-Mann ausQuelle: Reuters

Wie das Außenministerium der Vereinigten Staaten am Freitag mitgeteilt hat, leite der Terrorverdächtige die Terroraktivitäten der Hisbollah in der westlichen Hemisphäre und sei an Komplotten auf der ganzen Welt beteiligt gewesen. Am bekanntesten sei er für seine Rolle bei einem Anschlag auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA in Buenos Aires im Jahr 1994.

US-Außenminister Mike Pompeo weilte am Freitag für eine Ministerkonferenz zum Kampf gegen den Terrorismus in der argentinischen Hauptstadt. Er nahm dort außerdem an einer Gedenkveranstaltung zum 25. Jahrestag des AMIA-Anschlags teil.

Argentinien hatte die Hisbollah-Miliz am Vortag als Terrororganisation eingestuft und für den Anschlag mit 85 Todesopfern verantwortlich erklärt – ebenso wie für ein Attentat auf die israelische Botschaft in Buenos Aires mit 29 Toten zwei Jahre zuvor. Für beide Anschläge wurden bislang keine Täter verurteilt. Ermittelt wurde gegen mutmaßliche iranische Drahtzieher.

Die schiitische Hisbollah (auf Deutsch "Partei Gottes") ist im Jahr 1982 als Antwort auf die israelische Invasion im Libanon entstanden. Seit dem Jahr 1992 ist sie im libanesischen Parlament vertreten. Die USA, Kanada und Israel haben die gesamte Hisbollah auf ihre Terrorlisten gesetzt, Großbritannien, Australien und die EU lediglich ihren militärischen Arm. (dpa)

Mehr zum ThemaFBI-Geheimakten freigegeben: Könnte Adolf Hitler wirklich nach Lateinamerika geflohen sein? (Video)

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion einschalten

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team