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Russland, USA, China und Pakistan fordern sofortige Aufnahme innerafghanischer Verhandlungen

Russland, USA, China und Pakistan fordern sofortige Aufnahme innerafghanischer Verhandlungen
In Peking trafen sich Vertreter Russlands, Chinas, der USA und Pakistans, um die Frage des innerafghanischen Friedens zu erörtern. In einer gemeinsamen Erklärung riefen die vier Staaten zu einer sofortigen Aufnahme innerafghanischer Friedensverhandlungen auf.

Russland, China, die USA und Pakistan fordern die sofortige Aufnahme groß angelegter innerafghanischer Verhandlungen über die Verwirklichung der nationalen Aussöhnung in Afghanistan. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung dieser Staaten hervor. Sie wurde nach multilateralen Gesprächen unterzeichnet, die vom 10. bis 11. Juli in Peking stattfanden.

Am 7. und 8. Juli trafen sich in Doha/Katar Vertreter der Taliban, einiger Regierungsmitglieder in privater Sache und mächtige afghanische Stammesführer zu Friedensgesprächen. Am Ende einigten sie sich auf ein gemeinsames Abschlussdokument.

Am Freitag wurde das Dokument vom Pressedienst des US-Außenministeriums veröffentlicht. Darin heißt es:

Die vier Seiten rufen die relevanten Parteien dazu auf, die Gelegenheit zum Frieden zu nutzen und unverzüglich innerafghanische Verhandlungen zwischen den Taliban, der afghanischen Regierung und anderen Afghanen aufzunehmen.

In dem Dokument bekräftigen die vier Staaten, dass die Gespräche "unter afghanischer Führung" geführt werden und die Verhandlungen so bald wie möglich einen Friedensrahmen schaffen müssten. Dazu heißt es weiter:

Dieser Rahmen sollte den geordneten und verantwortungsbewussten Übergang zur Sicherheitslage gewährleisten und eine Vereinbarung über eine künftige integrative politische Vereinbarung detailliert festlegen, die für alle Afghanen akzeptabel ist.

Mit der Erklärung ermutigen die vier Staaten alle Konfliktparteien dazu, Maßnahmen zur Verringerung der Gewalt zu ergreifen, die zu einem umfassenden und dauerhaften Waffenstillstand führen könnte. Auch weitere Schritte zur Fortsetzung der Verhandlungen wurden in dem Dokument festgehalten:

USA verzeichnen Fortschritte bei Gesprächen mit Taliban – Gewalt in Afghanistan dauert indes an (Symbolbild)

Die vier Seiten kamen überein, die Dynamik der Konsultation aufrechtzuerhalten, und werden andere wichtige Interessengruppen einladen, sich auf der Grundlage des am 25. April 2019 in Moskau vereinbarten trilateralen Konsenses anzuschließen. Diese breitere Gruppe soll zu Beginn der innerafghanischen Verhandlungen zusammenkommen. Der Termin und der Ort für die nächste Konsultation werden auf diplomatischem Wege vereinbart.

Russland, die USA, China und Pakistan begrüßten auch die jüngsten innerafghanischen Treffen in Moskau und Doha. Alle Parteien  begrüßten die Teilnahme Pakistans am Verhandlungsprozess:

China, Russland und die Vereinigten Staaten begrüßten die Teilnahme Pakistans an der Konsultation und glauben, dass Pakistan eine wichtige Rolle bei der Förderung des Friedens in Afghanistan spielen kann. Pakistan würdigte die konstruktiven Bemühungen der trilateralen Konsultation zwischen China und Russland sowie den USA zum afghanischen Friedensprozess.

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