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UNO: Indien hat 271 Millionen Menschen im Zeitraum zwischen 2006 und 2016 aus der Armut befreit

UNO: Indien hat 271 Millionen Menschen im Zeitraum zwischen 2006 und 2016  aus der Armut befreit
Die UNO hat einen Bericht veröffentlicht, laut dem die Armut in Ländern wie Bangladesch, Kambodscha, Äthiopien, Indien, Nigeria und Pakistan im letzten Jahrzehnt deutlich abgenommen hat. So sollen in Indien 271 Millionen Menschen die Armut hinter sich gelassen haben.

Ein neuer Bericht der Vereinten Nationen zeigt, dass 1,3 Milliarden Menschen in 101 Ländern "multidimensional arm" sind, was bedeutet, dass Armut nicht nur durch das Einkommen, sondern durch eine Reihe weiterer Indikatoren definiert wird.

Symbolbild

Zu diesen Indikatoren gehören ein schlechter Gesundheitszustand, eine schlechte Arbeitsqualität und die Gefahr, Gewalt ausgesetzt zu sein.

In dem Bericht wurden zehn Länder mit einer Gesamtbevölkerung von rund zwei Milliarden Menschen identifiziert, die statistisch signifikante Fortschritte bei der Beseitigung der Armut "in all ihren Formen" gezeigt haben. Diese zehn Länder sind Bangladesch, Kambodscha, Demokratische Republik Kongo, Äthiopien, Haiti, Indien, Nigeria, Pakistan, Peru und Vietnam.

In Indien litten im Jahr 2016 rund 271 Millionen weniger Menschen an Armut als im Jahr 2006, so die Studie. Das Land verzeichnete im Berichtszeitraum den stärksten Rückgang der multidimensionalen Armutsindexwerte mit gleichzeitig starken Verbesserungen in Bereichen wie Vermögenswerte, Brennstoff zum Kochen, Hygiene und Ernährung.

In den Jahren 2005 bis 2006 lebten in Indien etwa 640 Millionen Menschen (55,1 Prozent der Gesamtbevölkerung) in multidimensionaler Armut. Diese Zahl wurde bis in Jahr 2016 auf 369 Millionen Menschen (27,9 Prozent) reduziert.

Während in Indien in den Jahren 2005 und 2006 noch 44,3 Prozent der Menschen von Nahrungsmittelknappheit betroffen waren, sank dieser Wert bis ins Jahr 2016 auf 21,2 Prozent. Im selben Zeitraum ging die Kindersterblichkeit von 4,5 Prozent auf 2,2 Prozent am Anteil der Geburtenrate zurück. Das südasiatische Land hat auch seinen Mangel an Brennstoffen zur Nahrungszubereitung, Sanitäranlagen und Trinkwasser deutlich reduziert; mehr Menschen erhielten Zugang zu Wohnungen und Elektrizität. Im UN-Bericht heißt es weiter:

In allen zehn Ländern sind die ländlichen Gebiete ärmer als die städtischen. In Kambodscha, Haiti, Indien und Peru übertraf die [erfolgreiche] Armutsbekämpfung in ländlichen Gebieten die in städtischen Gebieten, was eine armutsorientierte Entwicklung zeigt. In Bangladesch und der Demokratischen Republik Kongo fiel die Armut in ländlichen und städtischen Gebieten im gleichen Ausmaß.

Insgesamt zeigt die Studie, dass von den 1,3 Milliarden Menschen, die von multidimensionaler Armut betroffen sind, weltweit mehr als 886 Millionen Menschen (rund zwei Drittel) in Ländern mit mittlerem Einkommen leben; weitere 440 Millionen Menschen leben in Ländern mit niedrigem Einkommen. Jedes dritte Kind weltweit ist multidimensional arm. Zum Vergleich: Bei den Erwachsenen ist es jeder sechste. Das bedeutet, dass fast die Hälfte der Menschen, die in multidimensionaler Armut leben (663 Millionen), Kinder sind.

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