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Nicht koscher: Manipuliertes Foto mit Brasiliens Staatschef und Israels Botschafter sorgt für Häme

Nicht koscher: Manipuliertes Foto mit Brasiliens Staatschef und Israels Botschafter sorgt für Häme
Nicht koscher: Manipuliertes Foto mit Brasiliens Staatschef und Israels Botschafter sorgt für Häme
Kurz bevor am 7. Juli im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro das Finale der Copa América ausgetragen wurde, trafen sich Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro und Iraels Botschafter Yossi Shelley zu einem Mittagessen. Ein manipuliertes Foto der Zusammenkunft sorgt für Häme.

Am Sonntag hat die diplomatische Vertretung Israels in Brasilien auf Twitter ein gemeinsames Foto von Präsident Jair Bolsonaro und Botschafter Yossi Shelley veröffentlicht. Beide trafen sich kurz vor dem Endspiel der Copa América zu einem Mittagessen in der Hauptstadt Brasília. Später wollten sie im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro gemeinsam für die brasilianische Elf fiebern, die am selben Abend das Finale gegen das Team aus Peru mit 3:1 für sich entschied.

Die an sich harmlose Aufnahme löste allerdings eine Welle von Spott und Häme wegen einer recht groben Photoshop-"Nachbesserung" aus: Der Inhalt der Teller wurde mit schwarzer Farbe übertüncht.

Die "Zensur" wurde mit dem jüdischen Speisegesetz in Verbindung gebracht. Jair Bolsonaro und Yossi Shelley hatten nämlich ihren Hunger mit Langusten gestillt, die laut der Thora neben allen Meeresfrüchten als nicht koscher gelten. Die israelische Botschaft in Brasilien kommentierte den Grund der Manipulation nicht und ging auf das Thema nicht ein. Einige Twitter-Nutzer zeigten sich bereit, den dafür zuständigen Botschaft-Mitarbeitern ein paar Photoshop-Nachhilfestunden zu erteilen.

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