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Kremlsprecher Peskow an USA: Mit uns gibt es keine Cowboy-Deals

Kremlsprecher Peskow an USA: Mit uns gibt es keine Cowboy-Deals
Cowboy-Style: US-Präsident Donald Trump
Die Beziehungen zwischen Russland und den USA sollten keinen Cowboy-Deals aus Westernfilmen gleichen, hat Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärt. Sie sollten auf Achtung der gegenseitigen Interessen und auf konkrete Ergebnisse ausgerichtet sein.

"Deal" sei ein Terminus im Stil des Westernfilms, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow und antwortete somit auf eine Frage nach den Perspektiven der bilateralen Beziehungen zwischen Russland und den USA. Der Reporter des Kanals Rossija 1 wollte wissen, ob in naher Zukunft ein "großer Deal" für die beiden Länder anstehe. Peskow sagte, dass genau dieser Begriff nicht im Geringsten der russischen Regierung entsprechen würde.

Ivanka Trump beim G20-Treffen in Osaka

Was uns anspricht, ist ein Verhandlungsprozess, der auf konkrete Ergebnisse abzielt und auf gegenseitigem Nutzen sowie auf der Achtung der gegenseitigen Interessen der beiden Länder basiert", fuhr Peskow aus.

Wladimir Putin und Donald Trump führten am Wochenende Gespräche auf dem G20-Gipfel in Osaka, Japan. Obwohl die Beziehungen zwischen Russland und den USA auf dem niedrigsten Stand seit dem Kalten Krieg sind, schienen die beiden Führer mit dem Treffen zufrieden zu sein, bei dem sie sich darauf einigten, auf die Wiederherstellung der Beziehungen hinzuarbeiten und die Diskussionen über die Rüstungskontrolle "fortzusetzen".

Was die US-Sanktionen gegen Russland betrifft, so erklärte Putin, dass Moskau Washington nicht um ihre Entfernung bitten werde, sondern positiv reagieren werde, sollte dies geschehen. Der russische Präsident lud auch seinen US-amerikanischen Amtskollegen ein, im nächsten Frühjahr nach Moskau zu kommen, um dort den Tag des Sieges über den Hitlerfaschismus zu feiern. Diese Idee soll bei Trump Anklang gefunden haben.

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