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Australien: Ab 2023 sollen fliegende Taxis im Himmel von Melbourne zur Norm werden

Australien: Ab 2023 sollen fliegende Taxis im Himmel von Melbourne zur Norm werden
Das globale Dienstleistungsunternehmen Uber hat neben Dallas und Los Angeles nun Melbourne als dritte Stadt ausgewählt, in der ein Pilotprojekt mit Flugtaxis durchgeführt werden soll. Für das Jahr 2023 ist schon die Aufnahme des kommerziellen Betriebs geplant.

Der Ridesharing-Gigant Uber plant, im nächsten Jahr in Melbourne mit den Tests seiner fliegenden Autos zu beginnen. Die Stadt ist die dritte, die von Uber für den neuen Taxidienst ausgewählt wurde. Es wird daran arbeitet, "das weltweit erste fliegende System für Fahrgemeinschaften" zu schaffen.

Als eine der bevölkerungsreichsten Städte Australiens soll Melbourne zum ersten internationalen Markt für Uber Air werden. Die Stadt wurde Städten in Brasilien, Frankreich, Indien und Japan bevorzugt und wurde neben Dallas und Los Angeles zur dritten Metropole, die als Pilotstandort für das Projekt verwendet wird. Die Testflüge sind für 2020 geplant, wobei der kommerzielle Betrieb 2023 beginnen soll. Eric Allison, der internationale Chef von Uber Elevate, erklärte am Mittwoch:

Wir wollen es den Menschen ermöglichen, einen Knopf zu drücken und einen Flug zu nehmen.

Bruchsaler Firma startet mit Dubai Pilotprojekt für Lufttaxis

Die Flugroute soll 19 Kilometer vom Central Business District (CBD) zum Melbourne Airport verlaufen und etwa zehn Minuten statt der üblichen Fahrzeit von 25 Minuten bis etwa einer Stunde dauern. Berichten zufolge wird erwartet, dass der Flug weniger als 90 US-Dollar kosten wird, was in etwa dem gleichen Preis entspricht, wie eine Fahrt in einem luxuriösen "Uber Black"-Auto.

Der Lufttaxi-Service soll noch früher als die lang erwartete Bahnverbindung zum Melbourne Airport gestartet werden. Die Bahnlinie soll den Flughafen bis 2031 mit dem Melbourner CBD verbinden.

Das "Uber Air"-Projekt besagt, dass die Fahrgäste ein spezielles Vertikalstart- und Landeflugzeug (VTOL) nehmen werden, das zwischen den "Skyports" verkehren wird. Diese könnten bis zu 1.000 Landungen pro Stunde bewältigen. Das Unternehmen arbeitet mit fünf Flugzeugherstellern, darunter Boeing, zusammen, um das Flugzeug für die zukünftigen Fahrten zu entwickeln.

Einige Analysten sind jedoch der Meinung, dass Uber einige Hürden bewältigen müsste, um die Initiative auf den Weg zu bringen. Da wären zum Beispiel das Fehlen angemessener Vorschriften, die Erlangung einer Sicherheitsbescheinigung und die Genehmigung von Flugrouten sowie der Bau der Infrastruktur für das Projekt. Jake Whitehead, ein Forscher der University of Queensland sagte gegenüber dem TV-Sender ABC:

Ich würde es hassen, wenn wir in einer Position wären, in der es zu einer Situation kommt, wie mit den Uber-Bodenfahrzeugen, in der Regierungen nicht ausreichend auf diese Technologie vorbereitet sind und nicht proaktiv mit den Unternehmen zusammenarbeiten, um zu prüfen, wie wir sicherstellen können, dass wir von dieser Technologie profitieren, damit wir nicht in eine Situation geraten, in der es zu einem absoluten Chaos kommt.

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