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Britischer Innenminister bewilligt Auslieferungsgesuch der USA für Assange

Britischer Innenminister bewilligt Auslieferungsgesuch der USA für Assange
Der britische Innenminister erklärte, dass er gemäß dem Auslieferungsgesuch der USA einen entsprechenden Auslieferungsbeschluss unterschrieben habe. Doch bevor WikiLeaks-Gründer Julian Assange ausgeliefert werden kann, muss noch ein britisches Gericht zustimmen.

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Der britische Innenminister Javid erklärte am Donnerstag: "Er ist hinter Gittern. Es gibt einen Auslieferungsantrag aus den USA, der morgen vor Gericht geht, aber gestern habe ich den Auslieferungsbeschluss unterschrieben und bestätigt. Und das wird morgen vor Gericht gehen."

Diese Entscheidung öffnet damit den weiteren Weg, um den WikiLeaks-Gründer an die USA auszuliefern. Assange müsste sich in den USA gegen 18 Anklagepunkte verteidigen, die mittlerweile vom US-Justizministerium erhoben werden. Darunter ist auch der Vorwurf der Spionage. Ihm wird vorgeworfen, geheime Informationen veröffentlicht zu haben und an einer Verschwörung teilgenommen zu haben.

Der britische Innenminister ergänzte:

Es ist eine Entscheidung, die letztendlich von den Gerichten gefällt wird, aber es gibt einen sehr wichtigen Anteil des Innenministers, und ich möchte, dass jederzeit Gerechtigkeit herrschen soll, und wir haben einen legitimen Auslieferungsantrag, also habe ich ihn unterzeichnet, aber die endgültige Entscheidung liegt jetzt bei den Gerichten.

Der 47-jährige Assange war in jüngster Zeit zu krank, um im vergangenen Monat bei der letzten Anhörung vor dem Amtsgericht Westminster in Bezug auf den Antrag der USA zu erscheinen. Die Anhörung wurde auf Freitag verschoben und kann je nach Zustand Assanges im Gefängnis von Belmarsh stattfinden, wo er festgehalten wird.

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