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NATO-Luftschläge töten 17 afghanische Polizisten: "War ein Versehen"

 NATO-Luftschläge töten 17 afghanische Polizisten: "War ein Versehen"
Ein Luftschlag der NATO-geführten Unterstützungsmission "Resolute Support" hat 17 afghanische Polizisten getötet. Ein weiteres Dutzend wurde verletzt. Bei dem Luftschlag handelte es sich laut Regierungsangaben um ein Versehen im Kampf zwischen afghanischen Einheiten und den Taliban.

Der Luftschlag ereignete sich, während die Taliban außerhalb der Provinzhauptstadt von Laschkar Gah in der südlichen Provinz Helmand gegen afghanische Polizisten kämpften. Afghanische Offizielle beschrieben diesen als "Fehler".

Feuer frei!

Der Leiter des Provinzrats, Attaullah Afghan, sagte, dass neben den 17 Todesopfern 14 Polizisten verwundet wurden. Nach Angaben der Taliban führten US-Einheiten den Angriff durch. Die Nachrichtenagentur AP aber schrieb, es sei nicht bestätigt, ob afghanische oder US-Streitkräfte den Luftschlag durchgeführt hätten.

Der Sprecher des Provinzstatthalters, Omar Zwak, sprach davon, dass die Unterstützungsmission "Resolute Support" in Nahr-e-Saradsch die Verantwortung für die Toten und Verletzten trüge. Nach einem Bericht der Deutschen Welle habe Zwak nur acht Todesopfer bestätigt. Eine Reaktion der NATO auf den Vorfall blieb bislang aus. Die NATO-Mission "Resolute Support" berät und unterstützt die afghanischen Sicherheitskräfte mit über 13.000 Truppen aus den USA, Deutschland, Großbritannien und anderen Ländern. Der Gouverneur von Helmand, Mohammad Yasin, sagte, man untersuche den Fall derzeit.

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Der Krieg in Afghanistan dauert bald 18 Jahre an. Erstmalig überstiegen die zivilen Opferzahlen durch Einsätze der Regierung und ihrer Verbündeten diejenigen durch Regierungsgegner. Dies ist auf Bodensuchaktionen und Luftangriffe zurückzuführen. 

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