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Gipfeltreffen in Wladiwostok: Kim Jong-un zum ersten und nicht letzten Besuch in Russland angekommen

Gipfeltreffen in Wladiwostok: Kim Jong-un zum ersten und nicht letzten Besuch in Russland angekommen
Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un wird am 24. April 2019 mit einer Begrüßungszeremonie am Bahnhof im fernöstlichen russischen Hafen Wladiwostok empfangen.
Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un kam am 24. April mit seinem gepanzerten Zug in Wladiwostok an. Das Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ist für Donnerstag, den 25. April, geplant. Bereits am Mittwochabend wird der russische Präsident nach Wladiwostok fliegen.

Kim Jong-un wurde bei seinem ersten Besuch in Russland am Bahnhof von einer Militärkapelle begrüßt und anschließend in einer Limousine zum Bahnhofsplatz gefahren. Daraufhin steuerte er die Insel Russki an. Auf dem dort gelegenen Gelände der Fernöstlichen Universität von Wladiwostok wird er an diesem Donnerstag (13.00 Uhr Ortszeit, 5.00 Uhr MESZ) erstmals bei einem Gipfeltreffen mit Wladimir Putin zusammenkommen.

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Wladiwostok liegt 129 Kilometer von der Grenze zwischen Russland und Nordkorea entfernt, der kürzesten Grenze zwischen Russland und seinen Nachbarländern, nur 17 km entlang des Flusses Tjumen. Seit dem Ende der Sowjetunion war Nordkorea weniger prominent in Moskaus Außenpolitik, da Russland mit dem Westen zusammenarbeitete und die UN-Sanktionen gegen Pjöngjang unterstützte.

Das Scheitern der Gespräche zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump in Hanoi im Februar scheint Pjöngjang und Moskau jedoch näher zusammengebracht zu haben. Im Mittelpunkt der Gespräche in der russischen Hafenstadt Wladiwostok steht das  Atomprogramm Nordkoreas. Russland ist hier – wie die USA – für eine Abrüstung, setzt sich aber auch für Zugeständnisse an Nordkorea ein.

Die Atomverhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea waren in eine Sackgasse geraten, nachdem Washington Pjöngjangs Forderung nach Abbau der Sanktionen im Gegenzug für eine Denuklearisierung ablehnte. Für das Scheitern machte Kim Trumps nationalen Sicherheitsberater John Bolton und Außenminister Mike Pompeo verantwortlich.

Moskau kann sich ein etappenweises Vorgehen in dem Atomstreit vorstellen: Für jeden Schritt bei der Abrüstung könnten im Gegenzug einzelne Sanktionen gegen Pjöngjang fallen. Kim hatte nach seiner Ankunft am Mittwoch die Hoffnung geäußert, dass das Treffen mit Putin erfolgreich und nützlich verlaufe. Bei seiner Ankunft sagte Kim, dass sein aktueller Besuch in Russland "nicht der letzte" sein werde.

Wegen der Sanktionen droht Zehntausenden nordkoreanischen Gastarbeitern die Ausreise aus Russland. Beide Seiten wollen das verhindern.

Geplant ist der Gipfel unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen auf der Insel Russki zunächst als ein Vier-Augen-Gespräch der beiden Staatschefs. Im Anschluss sollen Delegationen beider Länder zusammenkommen. Nach offiziellen russischen Angaben ist aber nicht geplant, dass die beiden irgendwelche Vereinbarungen unterzeichnen oder eine gemeinsame Gipfelerklärung abgeben.

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