icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Spezieller Dank an Trump: Netanjahu will Ort auf den Golanhöhen nach dem US-Präsidenten benennen

Spezieller Dank an Trump: Netanjahu will Ort auf den Golanhöhen nach dem US-Präsidenten benennen
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, US-Senator Lindsey Graham und US-Botschafter in Israel David Friedman bei einem Besuch der Golanhöhen, 11 März 2019
Der israelische Ministerpräsident fühlt sich dem US-Präsidenten zu Dank verpflichtet und kündigte an, er werde einen Ort auf den Golanhöhen nach Trump benennen. Die USA hatten eine Erklärung abgegeben, die Israel volle Souveränität über die besetzen Golanhöhen zuspricht.

Israel nahm die syrischen Golanhöhen bereits 1967 im sogenannten Sechs-Tage-Krieg ein. Ohne die Zustimmung der internationalen Gemeinschaft will Israel das Gebiet nun endgültig annektieren. Den Vorschlag hierzu will Netanjahu demnächst seinem Kabinett vorlegen. Erstmalig hatte der US-Präsident Donald Trump am 21. März 2019 auf Twitter angekündigt, die Israels volle Souveränität über die Golanhöhen anerkennen zu wollen.

Eine entsprechende Proklamation unterzeichnete Trump am 25. März während des Besuchs Netanjahus in Washington. Benjamin Netanjahu konnte sich kurze Zeit später bei den Wahlen in Israel erneut behaupten und bildet derzeit seine neue Regierung. Vor den Wahlen hatte er angekündigt, auch Teile des Westjordanlands zu annektieren. 

Israelischer Soldat bewacht jüdische Siedlung in den besetzten Gebieten in der Nähe von Nablus (15.2.19).

Während der Pessach-Feiertage besuchte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit seiner Frau Sara auch die Golanhöhen und veröffentlichte ein Video, in dem er sein Vorhaben ankündigte: 

Ich bin hier mit meiner Familie und den Massen an Bürgern Israels am Fuße der Golanhöhen und genieße die Freude des Feiertags und unseres schönen Landes. Vor einigen Wochen brachte ich die offizielle Anerkennung durch Präsident Trump, der die israelische Souveräntität über die Golanhöhen für immer anerkannte. Um unsere Anerkennung auszudrücken, werde ich eine Stadt oder ein Dorf auf den Golanhöhen nach Donald Trump benennen. 

Es ist nicht das erste Mal, dass in Israel angekündigt wird, Trump namentlich zu huldigen. Nachdem die USA ihre diplomatische Vertretung in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem verlegten, kündigte der Bürgermeister von Jerusalem an, er wolle einen Platz nahe des neuen US-Botschaftsgebäudes nach Trump benennen. Auch das Fussballteam Beitar Jerusalem sollte in "Donald Trump" unbenannt werden. Netanjahu ist ein Anhänger von Beitar Jerusalem, auch viele seiner Wähler unterstützen das Team. Aber nach dieser Ankündigung formierte sich dennoch Widerstand in den sozialen Medien. Die angekündigte Umbenennung wurde nicht durchgeführt. 

In den kommenden 30 Jahren plant Israel, auf den Golanhöhen 250.000 jüdische Siedler anzusiedeln. Derzeit leben dort lediglich 50.000 Menschen, darunter nur 22.000 Siedler.

Spezieller Dank an Trump: Netanjahu will Ort auf den Golanhöhen nach dem US-Präsidenten benennen

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen