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Sri Lanka: Mitgefühl, Entsetzen und internationale Solidarität

Sri Lanka: Mitgefühl, Entsetzen und internationale Solidarität
Die Explosionen am Ostersonntag haben bereits mehr als 200 Todesopfer gefordert und über 500 Verletzte. Bild: Ein Schuh vor der Sankt-Antonius-Kirche in Colombo.
Die Angriffsserie auf christliche Kirchen und Hotels am Ostersonntag in Sri Lanka stößt weltweit auf Entsetzen. Zahlreiche Staatschefs, Politiker und Religionsführer haben die Serie von Explosionen verurteilt und Solidarität mit den Betroffenen bekundet.

Vor Zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz sagte Papst Franziskus:

Ich möchte der christlichen Gemeinschaft, die getroffen wurde, als sie im Gebet versammelt war, und allen Opfern von so grausamer Gewalt meine innige Nähe ausdrücken."

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx teilte in einem Schreiben an den Vorsitzenden der Bischofskonferenz von Sri Lanka Bischof Julian Winston Fernando mit:

In diesem Moment grausamen Blutvergießens, in dem die Freude über das Osterfest getrübt wird, übermittle ich Ihnen unsere Solidarität und vor allem unser Gebet: Tod und Hass haben keine endgültige Macht über den Menschen. Daran glauben wir, gerade an Ostern."

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Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm teilte mit:

Eine Statue der Jungfrau Maria, die in zwei Teile gebrochen ist, steht vor dem St. Antonius Schrein, Kochchikade Kirche nach einer Explosion in Colombo.

Ich denke an die Menschen in Sri Lanka, die weinen wie Maria am Grab Jesu. (...) Auch die schlimmste Gewalt wird uns nicht dazu bringen, vor dem Hass zu kapitulieren. Gerade jetzt gilt: Christus ist auferstanden und nimmt alle Opfer von Hass und Gewalt mit ins neue Leben."

Auch muslimische Gruppen in Sri Lanka verurteilen die Angriffe. Der Muslimische Rat von Sri Lanka teilte mit, dass er um den Verlust unschuldiger Menschen in den Explosionen trauere, welche durch Extremisten versursacht worden seien. Diese versuchten, religiöse und ethnische Gruppen zu spalten.

All Ceylon Jammiyyyathul Ulama, eine Organisation muslimischer Geistlicher, teilte mit, dass es nicht akzeptiert werden kann, christliche Gotteshäuser zum Ziel von Angriffen zu machen.

Ein Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres erklärte am Sonntag in New York:

Der Generalsekretär ist schockiert über die terroristischen Attacken auf Kirchen und Hotels an Ostersonntag, einem heiligen Tag für Christen überall auf der Welt."

US-Präsident Donald Trump verkündete per Twitter:

Die Vereinigten Staaten drücken den großartigen Menschen in Sri Lanka ihr tiefes Mitgefühl aus. Wir stehen bereit, um zu helfen."

In einem Kondolenzschreiben an seinen sri-lankischen Amtskollegen Maithripala Sirisena drückte Russlands Präsident Wladimir Putin sein Beileid aus. Russland teile die Trauer der Angehörigen der Getöteten und wünsche all denen, die verwundet wurden, eine schnelle Genesung.

Das ist ein grausames und zynisches Verbrechen inmitten der Osterfeiertage. ... Ich gehe davon aus, dass Täter und Auftraggeber eine verdiente Strafe bekommen."

Moskau sei nach wie vor ein "zuverlässiger Partner Sri Lankas im Kampf gegen den internationalen Terrorismus".

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teilte in einem Kondolenzschreiben mit:

Fassungslos und voller Entsetzen verfolge ich die schrecklichen Nachrichten über die feigen Terroranschläge in Sri Lanka, bei denen so viele unschuldige Menschen den Tod fanden und viele mehr verletzt wurden. Besonders niederträchtig ist, dass zahlreiche friedlich Betende in Gotteshäusern am Ostersonntag Ziel dieser hinterhältigen Angriffe wurden."

Ähnlich äußerte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einem Kondolenzschreiben:

Es ist schockierend, dass Menschen, die sich versammelt hatten, um gemeinsam das Osterfest zu begehen, ein bewusstes Ziel dieser hinterhältigen Angriffe waren. [...] Religiöser Hass und Intoleranz, die sich heute auf so schreckliche Weise manifestiert haben, dürfen nicht siegen."

Außenminister Heiko Maas (SPD) schrieb auf Twitter

Am Osterfest so viel Hass zu erleben, schmerzt. Ostern ist ein Fest der Liebe, das uns lehrt: Hass unsererseits kann nie die Lösung sein."

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan schrieb: 

Das ist ein Angriff auf die gesamte Menschheit."

Saad Hairi, der libanesische Premierminister, nannte die Anschläge "blinden Terrorismus" und bot der Bevölkerung Sri Lankas Solidarität an.

Der indische Premierminister Narendra Modi schrieb auf Twitter:

Wir verurteilen nachdrücklich die schrecklichen Explosionen in Sri Lanka. Es gibt keinen Platz für solche Barbarei in unserer Region."

Auch Pakistan verurteilte die Angriffe. Premierminister Imran Khan teilte mit, Pakistan stehe in voller Solidarität mit Sri Lanka.

Der afghanische Präsident Aschraf Ghani schrieb auf Twitter.

Kirchen und Hotels anzugreifen und Gottesdienstbesucher zum Ziel zu nehmen, ist schrecklich. Afghanistan verurteilt diesen abscheulichen Terrorakt. Wir sind in unseren Gedanken und Gebeten bei den Opfern und ihren Angehörigen, und wir stehen an diesem dunklen Tag in Solidarität an der Seite Sri Lankas."

Irans Außenamtssprecher Abbas Mussawi schrieb auf Twitter:

Wir verurteilen diese boshaften Terroranschläge auf Betende in Colombo aufs Schärfste."

Auch die Golfstaaten verurteilten die Bombenanschläge am Ostersonntag.
Katar erklärte, es wolle seine "feste Haltung zur Ablehnung von Gewalt und Terrorismus" betonen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) forderten die internationale Gemeinschaft auf, "die Reihen zu schließen und die Geißel des Terrorismus zu entwurzeln, um Frieden und Sicherheit auf internationaler Ebene zu gewährleisten".

Das Außenministerium Bahrains teilte mit:

Diese Terrorakte sind unvereinbar mit religiösen Prinzipien und menschlichen und moralischen Werten."

Der niederländische Außenminister Blok, der mittlerweile eine niederländische Tote durch die Anschläge bestätigte, twitterte, er empfinde Abscheu angesichts der schrecklichen Attacke.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schrieb auf Twitter:

Tiefe Trauer nach den Terroranschlägen auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka."

Großbritanniens Premierministerin Theresa May in London meinte:

Wir müssen zusammenhalten und sicherstellen, dass niemand seinen Glauben in Furcht praktizieren muss."

Großbritanniens Labour-Vorsitzender Jeremy Corbyn schrieb auf Twitter:

Ich bin über die furchtbaren Angriffe in Sri Lanka am Ostersonntag, dem wichtigsten Tag des christlichen Kalenders, erschüttert. Ich stehe hinter den Opfern, ihren Angehörigen, den Menschen in Sri Lanka und den Christen weltweit. Wir müssen diesen Hass mit Einheit, Liebe und Respekt besiegen."

Dänemarks Regierungschef Lars Løkke Rasmussen schrieb auf Twitter:

Furchtbare Nachrichten aus Sri Lanka, wo eine Reihe feiger Angriffe den Osterfrieden gebrochen hat. Wir müssen und sollen zusammenstehen, wenn der Terrorismus sein hässliches Gesicht zeigt."

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez schrieb ebenfalls auf Twitter:

Terror und Barbarei werden uns niemals bezwingen. Der Tod Dutzender Menschen, die Ostern feierten, bringt uns zum Weinen."

Israels Staatspräsident Reuven Rivlin teilte auf Twitter mit:

Wir sind alle Kinder Gottes; eine Attacke auf eine Religion ist eine Attacke auf uns alle."

Bei acht Anschlägen auf drei christliche Kirchen, drei Fünf-Sterne-Hotels, ein kleines Hotel sowie in einer Wohngegend waren in Sri Lanka am Sonntag Berichten zufolge mindestens 215 Menschen getötet und mehr als 500 verletzt worden.

Es ist unklar, ob es sich bei den Bombenlegern um Einheimische oder internationale Terroristen handelte, die mit Touristenvisa auf die Insel kamen. Die Ermittlungen dauern an.

Laut dem lokalen Portal Daily Mirror  sollen zwei Besucher am 20. April ein Zimmer im Hotel Shangri-La bezogen haben, wo es später zu einer der Explosionen kam. Dabei soll es sich um C-4-Sprengsätze mit einem Gewicht von 25 Kilogramm gehandelt haben.

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