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Moskau: Komplette Funkstille zwischen NATO und Russland

Moskau: Komplette Funkstille zwischen NATO und Russland
Symbolbild: Ein Abrams-Panzer der US-Armee bei einer Übung der NATO-Kampfgruppe "Forward Presence" in Lettland (23. Oktober 2018)
Zwischen Moskau und der NATO gebe es keinerlei Kontakt mehr, sagte Russlands stellvertretender Außenminister Alexander Gruschkow. Diesen Zustand beklagt auch der militärische Befehlshaber der NATO, der beide Seiten zu mehr Kommunikation aufruft.

Laut dem stellvertretenden russischen Außenminister bestehen zwischen der NATO und Russland keinerlei Kontakte mehr. "Die Kooperation im zivilen und militärischen Bereich ist vollständig gestoppt", sagte Alexander Gruschkow am Montag gegenüber RIA Nowosti. Er betonte, dass es das transatlantische Militärbündnis gewesen sei, das den Kontakt abbrach.

Die NATO verfüge über keinen Plan, wie diese Krise zu überwinden sei. "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die NATO weiß, wie sie aus dieser Sackgasse herauskommen kann", so Gruschkow. Ein militärischer Konflikt müsse unbedingt vermieden werden, denn ein solcher wäre "eine Katastrophe für die gesamte Menschheit".

Der Diplomat zeigte sich besorgt angesichts des steigenden Rüstungsetats der NATO-Staaten, der die Militärausgaben Russlands um das 22-Fache übertreffe. Nach Ansicht des stellvertretenden Außenministers verfolgt das transatlantische Bündnis in Europa noch immer dasselbe Ziel, das nach Aussage des ersten NATO-Generalsekretär Lord Ismay darin besteht, "die Russen draußen, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten" zu halten.

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Die NATO habe jede "positive Agenda in ihren Beziehungen zu Russland aufgegeben. Sie existiert nicht", wirft Gruschkow dem westlichen Bündnis vor.

NATO-Oberbefehlshaber: Situation schlimmer als im Kalten Krieg

Gegenwärtig gleiche das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen dem während des Kalten Krieges, fasst Gruschkow die derzeitige Lage zusammen. Nach Ansicht des US-Generals und Oberbefehlshabers der US-Streitkräfte in Europa Curtis Scaparrotti ist die Situation derzeit sogar noch schlechter als zu Zeiten des Ost-West-Konfliktes.

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"Während des Kalten Krieges haben wir miteinander gesprochen", gab Scaparrotti zu bedenken. Der Viersternegeneral bestätigte die völlige Funkstille zwischen Moskau und der NATO und forderte "mehr Kommunikation" zwischen beiden Seiten.

"Das würde sicherstellen, dass wir uns verstehen und voneinander wissen, warum wir tun, was wir tun", so Scaparrotti. "Es muss nicht viel sein", sagte er am Sonntag gegenüber Associated Press und fügte hinzu, dass "Kommunikation ein sehr wichtiger Teil der Abschreckung" sei.

"Während des Kalten Krieges haben wir die Signale des anderen verstanden. Wir haben [miteinander] gesprochen. Ich bin besorgt, dass wir sie [die Russen] heute nicht mehr so gut kennen", sagte Scaparrotti, der auch das Amt des Supreme Allied Commander Europe (SACEUR) ausübt und damit der militärische Oberbefehlshaber der NATO ist.

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