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Chinesischer Botschafter: "Pompeo hat den Verstand verloren und ist zu weit gegangen"

Chinesischer Botschafter: "Pompeo hat den Verstand verloren und ist zu weit gegangen"
Peking is not amused: Während seines Besuches in Chile warnte US-Außenminister Mike Pompeo vor chinesischen Investitionen in der Region.
Mit harten Worten verurteilt der chinesische Botschafter in Chile jüngste Äußerungen des US-Außenministers Mike Pompeo. Xu Bu nannte Pompeo einen "Heuchler", nachdem dieser zuvor die Länder Südamerikas vor chinesischen Investitionen gewarnt hatte.

Während seines jüngsten Besuches in Chile warnte der US-Außenminister vor chinesischen Investitionen in Südamerika. Diese brächten die Länder des Kontinents in eine "Schuldenfalle", sagte Mike Pompeo.

Peking "injiziert oft schädliches [corrosive] Kapital in den wirtschaftlichen Blutkreislauf, nährt die Korruption und untergräbt die gute Regierungsführung [good governance]. 

China – und auch Russland – würden in Lateinamerika "Unordnung verbreiten", so der US-Diplomat.

US-Außenminister Mike Pompeo droht Ländern, die Huawei nutzen.

"Pompeo hat den Verstand verloren und ist zu weit gegangen", erwiderte daraufhin Chinas Botschafter in Chile. In einem Interview mit der Zeitung La Tercera bezeichnete Xu Bu die Verbalattacke auf die chinesischen Wirtschaftsaktivitäten in der Region als "bösartig" und "absurd". Pompeo sei ein "Heuchler", so der Botschafter, dem zufolge die USA "keinen wesentlichen Beitrag" zur Wirtschaft der südamerikanischen Staaten geleistet haben.

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Chile und China hingegen hätten "der Entwicklung der chilenischen Wirtschaft spürbare Vorteile gebracht", die Zusammenarbeit bleibe für beide Seiten vorteilhaft, so Xu. Er wies darauf hin, dass der chilenische Handel mit Peking im vergangenen Jahr 42,8 Milliarden US-Dollar betrug, fast doppelt so viel wie der Handel mit Washington (24 Milliarden US-Dollar). Zudem habe China sechs Milliarden US-Dollar in die Wirtschaft des südamerikanischen Landes investiert.

In der Vergangenheit haben die Vereinigten Staaten Lateinamerika als ihren 'Hinterhof' behandelt, gegen den sie häufig militärische Interventionen durchgeführt haben oder mit Sanktionen belegten", sagte Xu.

Die USA und China befinden sich in einem Handelskrieg, seit US-Präsident Donald Trump Einfuhrzölle auf chinesische Waren verhängte. Als Gegenmaßnahme erließ Peking Zölle auf eine Reihe von US-Produkten.

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Die Beziehungen zwischen den beiden Nationen verschlechterten sich weiter, nachdem US-Vertreter Peking beschuldigten, den Telekommunikationskonzern Huawei möglicherweise dazu zu benutzen, westliche Staaten und deren Bürger auszuspionieren. Washington will seine europäischen Verbündete davon abhalten, Huawei-Technologie beim Aufbau des 5G-Netzes zu benutzen und warnte davor, dass das die Zusammenarbeit mit Washington behindern werde.

Huawei wies die Vorwürfe zurück. Eine jüngste Untersuchung des belgischen Center for Cybersecurity fand keine Beweise dafür, dass die Technologien des chinesischen Unternehmens "eine Spionagegefahr" darstellen.

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