icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Scotland Yard bestätigt: Assange soll an die USA ausgeliefert werden

Scotland Yard bestätigt: Assange soll an die USA ausgeliefert werden
Polizei, Pressevertreter und Unterstützer von Assange vor der ecuadorianischen Botschaft in London
Laut WikiLeaks wurde Julian Assange am Donnerstag in London verhaftet, um in die Vereinigten Staaten ausgeliefert zu werden. Scotland Yard hat das inzwischen bestätigt. Dem Gründer der Enthüllungsplattform droht dort ein Prozess wegen Geheimnisverrats.

Ecuador hat Julian Assange das diplomatische Asyl entzogen. Anschließend wurde der Australier von der britischen Polizei aus der ecuadorianischen Botschaft geschleppt und verhaftet. Assange hatte seit 2012 in der Botschaft gelebt, um einer Auslieferung in die USA zu entgehen.

Mehr zum Thema - London: Julian Assange aus ecuadorianischer Botschaft ausgewiesen und verhaftet

Wie WikiLeaks nach der Festnahme in einem Tweet mitteilte, sei diese erfolgt, um Assange an die USA auszuliefern.

Ebenfalls auf Twitter teilte seine Mutter Christine Assange mit:

Julian wird wahrscheinlich innerhalb von 24 Stunden vor einem britischen Gericht erscheinen wegen eines (erloschenen) 'Kautionsbefehls'.

Das Vereinigte Königreich wird wahrscheinlich eine maximale Haftstrafe von 12 Monaten vor einem höheren Gericht beantragen.

Unser Fokus liegt wie immer darauf, eine US-Auslieferung zu stoppen!

Die britischen Behörden werfen Assange Verstöße gegen Kautionsauflagen vor, die im Zusammenhang mit einem inzwischen eingestellten Verfahren erlassen wurden. Scotland Yard hat indes bestätigt, dass Assange nicht wegen dieser Verstöße, sondern im Namen der USA verhaftet wurde, nachdem London einen Antrag auf Auslieferung erhalten hatte.

Ecuadors Präsident Lenín Moreno bezeichnete die Ausweisung des WikiLeaks-Gründers als einen "souveränen Akt" und begründete diesen damit, dass Assange gegen Asyl-Auflagen verstoßen habe. Die britischen Behörden hätten ihm zugesichert, Assange nicht an ein Land auszuliefern, in dem ihm die Todesstrafe oder Folter drohen.

Mehr zum ThemaWikiLeaks: Die bedeutendsten Veröffentlichungen der Enthüllungsplattform

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen