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Russische Politiker: Poroschenko ist mit seiner Politik gescheitert 

Russische Politiker: Poroschenko ist mit seiner Politik gescheitert 
Kommunalarbeiter entfernen ein Wahlplakat des ukrainischen Präsidenten und Präsidentschaftskandidaten Petro Poroschenko in Slawjansk, Ukraine 28. März 2019.
Russische Politiker werten das schlechte Ergebnis von Poroschenko bei der Wahl als Protest gegen seine anti-russische Haltung. "Es ist der Beweis, dass die Politik des Präsidenten gescheitert ist", erklärte der Außenpolitiker Leonid Sluzki der Agentur TASS zufolge.

Weder Wahlmanipulationen, Sanktionen gegen Russland noch die Unterstützung des Westens hätten Poroschenko geholfen, sagte Sluzki, der den Außenausschuss im russischen Parlament leitet. Poroschenkos Ziel ist ein EU- und NATO-Beitritt und eine totale Abkehr von Russland. Seinen Herausforderer Wladimir Selenskij bezeichnete er abschätzig als Kandidaten Russlands. Die schwer angeschlagene Beziehung zu Moskau war das zentrale Thema seines Wahlkampfes. Poroschenko betonte, mit allen Mitteln die Schwarzmeerhalbinsel Krim und die abtrünnigen Gebiete Donezk und Lugansk im Osten zurückholen zu wollen.

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Poroschenko habe sich nur aufgrund seines Amtes überhaupt in den zweiten Wahlgang retten können, sagte Sluzki. Es sei ausgeschlossen, dass er die Stichwahl am 21. April mit dieser Taktik gewinne. Bei der Abstimmung am Sonntag führte der Polit-Neuling Selenskij nach ersten Ergebnissen deutlich. Er kam auf rund 30 Prozent der Stimmen. Amtsinhaber Poroschenko lag bei rund 16 Prozent; im Vergleich zur vergangenen Wahl im Jahr 2014 verlor er fast 40 Prozentpunkte.

Rund 30 Millionen Wahlberechtigte waren in dem Krisenland zur Abstimmung aufgerufen. Die abtrünnigen Regionen Donezk und Lugansk im Kriegsgebiet Donbass nahmen nicht an der Abstimmung teil. Auch wurde russischen Wahlbeobachtern die Arbeit in der Ukraine verweigert. Man werde deshalb dem russischen Parlament empfehlen, die Wahl nicht anzuerkennen, sagte der Außenpolitiker Leonid Kalaschnikow.

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(rt deutsch/dpa)

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