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Rüge aus Teheran: Kritik der EU an iranischen Raketentests "nicht konstruktiv"

Rüge aus Teheran: Kritik der EU an iranischen Raketentests "nicht konstruktiv"
Simorgh Träger-Rakete, Teheran, Iran, 11. Februar 2016.
Die iranische Regierung weist die Kritik der EU an seinem Raketenprogramm zurück. Am Montag erklärte die EU, man sei ernsthaft besorgt über die iranischen Raketentests. Brüssel fordert, die Aktivitäten einzustellen. Teheran zeigt sich erbost.

Vierzig Jahre liegt die "Islamische Revolution" im Iran zurück. Heute leidet das Land an einem Verfall der Währung und der Korruption im Land. Für die Jugend gibt es kaum Perspektiven. Nach dem Austritt der USA aus dem Nuklearabkommen (Joint Comprehensive Plan of Action, kurz: JCPOA) traten Sanktionen erneut in Kraft. In Paris entsteht derzeit eine Art Tauschbörse, unter dem Namen "INSTEX", welche den Handel mit dem Iran ermöglichen und Teheran davon überzeugen soll, nicht aus dem JCPOA auszutreten.

Der iranische Außenminister Dschawad Sarif in Brüssel, Belgien, 15. Mai 2018.

Jetzt aber übt die EU Kritik am iranischen Raketenprogramm. Teheran betrachtet das als Affront. Die Führung der Islamischen Republik betont immer wieder die defensive Natur des Raketenprogramms. Das iranische Außenministerium verlautbarte über die Nachrichtenagentur Tasnim:

Solche grundlosen und hohlen Vorwürfe zu erheben, während bekannte terroristische und kriminelle Gruppierungen in Europa unbehelligt sind, ist zu diesem Zeitpunkt nicht konstruktiv und steht im Einklang mit den Zielen von Feinden, die die Beziehungen des Iran zu Europa untergraben wollen. 

Der Test neuer Marschflugkörper mit einer Reichweite von mehr als 1.350 Kilometern war erfolgreich. "Hoveizeh" legte 1.200 Kilometer zurück, so der iranische Verteidigungsminister Amir Hatami am vergangenen Samstag.Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu kommentierte die Tests mit den Worten: "Der Iran erklärt offen seine Absicht, den Staat Israel zu zerstören."

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