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Der Holocaust in Nordamerika: Hitlers Buch aus kanadischem Archiv enthüllt seine Pläne im Siegesfall

Der Holocaust in Nordamerika: Hitlers Buch aus kanadischem Archiv enthüllt seine Pläne im Siegesfall
Ein Buch aus Adolf Hitlers Besitz ist von der kanadischen Nationalbibliothek erworben worden. Es gibt Aufschluss darüber, welche Pläne der nationalsozialistische Diktator im Falle eines Sieges für Nordamerika und die dort lebenden Juden verfolgt hätte.

Vertrauliche Schriftreihe Übersee – So heißt die Handbuch-Reihe von Heinz Kloss, die gemäß Titel von "Statistik, Presse und Organisationen des Judentums in den Vereinigten Staaten und Kanada" handelt. Hitlers Ziel, die ganze Welt zu beherrschen, ist allgemein bekannt. Seine Pläne für die Zeit "nach Europa" wirken deshalb jedoch nicht weniger verstörend.

Das im Jahr 1944 erschienene Buch, das "nur für den Dienstgebrauch" bestimmt war, stammt aus dem Archiv der kanadischen Nationalbibliothek und wurde unter anderem von dem Linguisten Kloss verfasst, der die USA zwischen 1936 und 1937 besucht und dort Informationen von deutschsprachigen Nazi-Sympathisanten erhoben haben soll. Das Exlibris des Buches, welches die kanadische Nationalbibliothek erst vor kurzem erworben hat, also der eingeklebte Zettel zur Kennzeichnung des Eigentümers, ist unmissverständlich: Der Vorbesitzer war Adolf Hitler – es stammt aus seiner Bibliothek.

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Die in diesem Buch enthaltenen Daten unterstreichen die erschütternde Tatsache, dass, wenn das Nazi-Regime nicht besiegt worden wäre, eine Blaupause für ähnliche Akte des Völkermords für Nordamerika existierte."

Die neuen Besitzer betonen auch, dass "das Buch als Beweis für den Holocaust dient" und ein "wichtiges Werkzeug gegen Holocaust-Leugner" darstellt. Der Inhalt besteht hauptsächlich aus detaillierten Bevölkerungsdaten über Juden sowie Informationen über wichtige Organisationen und Medien von kanadischen und amerikanischen jüdischen Gemeinden. "Es liefert für Kanada reflektierwürdige Erkenntnisse über den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust", schreibt die Nationalbibliothek auf Twitter.

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