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Weltweiter Korruptionsindex: Zunahme von Korruption und Bestechung in Deutschland

Weltweiter Korruptionsindex: Zunahme von Korruption und Bestechung in Deutschland
Symbolbild: Athen, Griechenland, 8. Juli 2015.
Die weltweite Korruption hat laut dem Korruptionswahrnehmungsindex zugenommen. Auch Deutschland verschlechterte sich um einen Punkt. Besonders gering ist die Korruption in Dänemark und Neuseeland. Somalia belegt den letzten Platz.

Am heutigen Dienstag wurde der Bericht der Antikorruptionsorganisation Transparency International zum weltweiten Vergleich von Korruption und Bestechung in Berlin vorgestellt. Der Korruptionswahrnehmungsindex wird jährlich veröffentlicht. Insgesamt 180 Länder werden miteinander verglichen. "Der Index fasst 13 Einzel-Indizes von zwölf unabhängigen Institutionen zusammen und beruht auf Experteninterviews, Umfragen und weiteren Untersuchungen."

Die Länder werden anhand einer Skala von 0 bis 100 eingeordnet. Je höher die Punktzahl, desto geringer die vorherrschende Korruption und Bestechung in dem Land. Mehr als zwei Drittel der 180 Länder erreichen weniger als 50 Punkte, der Durchschnitt liegt bei 43 Punkten. 

Der Besitz der Staatsbürgerschaft eines EU-Landes ermöglicht unter anderem  Bewegungsfreiheit im gesamten Schengen-Raum.

In den Vereinigten Staaten stieg die Korruption im vergleich zum Vorjahr. Die USA rutschten von Platz 16 auf Platz 22 ab. Deutschland verlor einen Punkt und kommt auf 80 Punkte. Der verlorene Punkt bezieht sich auf eine Untersuchung des World Economic Forums bei Führungskräften. Diese sind der Ansicht, dass es in der "Wirtschaft und öffentlichen Institutionen" eine Zunahme der Korruption gebe. Gemeinsam mit Großbritannien belegt Deutschland den elften Rang. Nach Dänemark und Neuseeland teilen sich Finnland, Singapur, Schweden und die Schweiz den dritten Platz. 

Die Vorsitzende von Transparency Deutschland, Prof. Dr. Edda Müller, kommentiert die Entwicklung: 

Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird von der Wirtschaft selbst kritisch bewertet. Offensichtlich existiert hier der Eindruck, dass man mit unlauteren Methoden auch hier in Deutschland Geschäfte fördern kann. Das ist alarmierend. Die Skandale der deutschen Großkonzerne der letzten Jahre müssen Konsequenzen haben, sonst bröckelt der Glaube der Menschen an den Rechtsstaat. 

Der Kampf gegen die Korruption habe nur dann Erfolg, wenn "demokratische und rechtsstaatliche Institutionen" gestärkt würden. 

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