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George Soros: Kalter Krieg zwischen USA und China könnte bald heiß werden

George Soros: Kalter Krieg zwischen USA und China könnte bald heiß werden
George Soros, New York, USA, 27. September 2015
George Soros, US-Milliardär ungarischer Herkunft und Unterstützer der Demokraten, warnte am Donnerstag vor einer Eskalation der Situation zwischen China und den USA. Schon jetzt befänden sich die Länder in einem kalten Krieg, der bald eskalieren könnte.

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos war auch George Soros zu Gast. Der 88-jährige Hedgefondmanager äußerte sich zum Thema China und USA. Der Handelsstreit ist seiner Meinung nach bereits in einen "Kalten Krieg" avanciert, der bald noch weiter eskalieren könnte. Die Politik des US-Präsidenten Donald Trump gegenüber China sieht er kritisch:

Eine effiziente Politik im Bezug auf China kann nicht auf einen Slogan reduziert werden. Es muss viel anspruchsvoller sein, detailliert und praktisch; und sie muss eine US-amerikanische Antwort auf die Belt und Road Initiative beinhalten.

Apple-Konzernzentrale in San Francisco, USA

China und die chinesische Regierung unter Xi Jinping bezeichnete Soros als eine Bedrohung. Hier bezog er sich auch auf das neue Sozialkreditsystem, das Xi Jinping die Kontrolle über der Gesellschaft erlaube:

 Xi Jinping ist der größte Feind der offenen Gesellschaft.

Seit mehreren Monaten befinden sich Peking und Washington in einem Streit über Importzölle. Aufgrund der Haushaltssperre in den USA musste die US-amerikanische Delegation dem Weltwirtschaftsforum fernbleiben. Dabei hätte gerade dieses eine Plattform sein können, damit die beiden Parteien wieder aufeinander zugehen. Ende des kommenden Monats ist ein Treffen zwischen US-Regierungsvertretern und dem chinesischen Vizeminister Liu He in Washington angesetzt. Der US-Präsident, so Soros, gehe "leider andere Wege". Die Realität sei, dass "wir uns in einem kalten Krieg befinden, der sich zu einem heißen Krieg zu entwickeln droht".

Im vergangenen Jahr befasste sich Soros in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum mit Facebook und Google, die er als Feinde der Demokratie darstellte. Soros warnte in diesem Jahr auch vor der chinesischen Vorherrschaft im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Diese nutze die Regierung zur Kontrolle des Volkes. 

Der Vizepräsident der chinesischen Börsenaufsicht Fang Xinghai konterte mit der Empfehlung, China als Vorbild im Westen zu sehen. 

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