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Integrity Initiative löscht Webseite bis zur Untersuchung des "Daten-Diebstahls"

Integrity Initiative löscht Webseite bis zur Untersuchung des "Daten-Diebstahls"
Die staatlich finanzierte britische Integrity Initiative, die jüngst der Durchführung europaweiter politischer Einflusskampagnen gegen Russland überführt wurde, hat all ihre Webseiten-Inhalte "bis zu einer Untersuchung" des "Daten-Diebstahls" gelöscht.

Im November hatte die Hackergruppe Anonymous interne Dokumente der "Integrity Initiative" (II) in mehreren Chargen online veröffentlicht. Die Leaks zeigen, dass die in Schottland ansässige und von der britischen Regierung finanzierte Organisation, die sich selbst als unparteiische Wohltätigkeitsorganisation ausgibt, tatsächlich mittels sogenannter "Cluster" von Journalisten, Politikern und Akademikern geheime Kampagnen durchführt, die sich gegen Russland richten. Die II mischt sich in die Innenpolitik vieler Ländern Europas ein und diffamiert diejenigen, die den antirussischen Narrativ der Initiative in Frage stellen.

In einem überraschenden Schritt entfernte die II nun "vorübergehend" alle Inhalte von ihrer Website, bis es "zu einer Untersuchung des Datendiebstahls" durch das Institute of Statecraft kommt, die Londoner Muttergesellschaft der II.

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In einer Erklärung, die auf der inzwischen größtenteils leeren Webseite veröffentlicht wurde, behauptet die II, dass die Leaks "Teil einer Kampagne zur Untergrabung der Arbeit" der Initiative seien. Die Website werde in Kürze "neu gestartet". Ebenso soll die "Analyse" des Hacks und seiner "Bedeutung" demnächst veröffentlicht werden, heißt es in der Erklärung. 

Nach den Leaks zur II schrieb die schottische Zeitung The Daily Record, dass die Enthüllungen – darunter auch jene, wonach die von der Regierung finanzierte Organisation auch eine inländische Hetzkampagne gegen Labour-Chef Jeremy Corbyn durchgeführt habe - "einer der größten politischen Skandale des Jahres" sei.

Der Skandal wurde jedoch von den britischen Mainstream-Medien kaum beachtet. Der Labour-Abgeordnete Chris Williamson erklärte Anfang des Monats gegenüber RT, dass das mangelnde Interesse etwas damit zu tun haben könnte, dass namhafte Journalisten anscheinend selbst an der fragwürdigen Operation beteiligt waren.

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