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Google zieht sich aus der Affäre: 19,9 Milliarden Euro entgingen der Steuer 2017

Google zieht sich aus der Affäre: 19,9 Milliarden Euro entgingen der Steuer 2017
(Archivbild). Steuervermeidung mit fast allen Mitteln ist ein Kennzeichen der "New Economy" aus dem Silicon Valley.
Mithilfe einer Briefkastenfirma schaffte der Mutterkonzern von Google, Alphabet, 2017 19,9 Milliarden Euro nach Bermuda. Dem Unternehmen kommt eine Vereinbarung zugute, die es dem Unternehmen ermöglicht, seine ausländische Steuerrechnung zu reduzieren.

Der überwiegende Teil der Körperschaftssteuer, so das Unternehmen Google, werde im Heimatland entrichtet. 2017 schaffte Alphabet 19,9 Milliarden Euro nach Bermuda, vier Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Die Zahlen gehen aus den Dokumenten der Niederländischen Handelskammer hervor. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist es dem Google Besitzer Alphabet (GOOGL.O) möglich, einen einstelligen effektiven Steuersatz für seine Gewinne in den USA zu erwirtschaften, der rund ein Viertel des durchschnittlichen Steuersatzes in seinen Überseemärkten entspricht.

Das legale, aber umstrittene Verfahren wird als "Double Irish With a Dutch Sandwich" bezeichnet. Es ermöglicht, die Einkommensteuer der USA oder die europäische Steuer auf die Fonds, die den Großteil ihrer Gewinne in Übersee machen, zu vermeiden.

Die Erkennung von Personen auf Fotos reiht sich bei Google Photos nahtlos in die Erkennung von Gegenständen und Orten ein und sortiert die einzelnen Bilder dann automatisch in die virtuellen Alben.

Hierzu nutzt Alphabet eine niederländische Tochtergesellschaft. Diese wird rein dazu verwendet, Einnahmen durch außerhalb der USA erzielten Lizenzgebühren an Google Ireland Holdings zu übertragen, eine in Bermuda ansässige Tochtergesellschaft, wo Unternehmen keine Einkomenssteuer zahlen. 2017 zahlte die Google Netherlands Holdings BV Steuern in Höhe von 3,4 Millionen Euro.

Google nahm in einer Erklärung wie folgt Stellung:

Wir zahlen alle fälligen Steuern und halten die Steuergesetze in jedem Land ein, in dem wir weltweit tätig sind. (...) Google zahlt wie andere multinationale Unternehmen den überwiegenden Teil seiner Körperschaftssteuer in seinem Heimatland. Wir haben in den vergangenen zehn Jahren weltweit einen effektiven Steuersatz von 26 Prozent entrichtet. 

In Irland wird das vorteilhafte Verfahren für Google zum Jahr 2020 auslaufen. Die Bermudas gelten als eines von vier Steuerparadiesen. Anwendung findet der Steuertrick bei Google seit mehr als zehn Jahren.

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