icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Studie: IS verübte 2018 die meisten Selbstmordanschläge 

Studie: IS verübte 2018 die meisten Selbstmordanschläge 
(Archivbild). Eine Flagge des sogenannten Islamischen Staats in Mosul, Irak 16. März 2017.
Ungeachtet ihrer militärischen Niederlage in Syrien und im Irak war die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) laut einer israelischen Studie 2018 für die meisten Selbstmordanschläge weltweit verantwortlich.

Die Terrormiliz sei im vergangenen Jahr direkt oder indirekt für 172 Selbstmordanschläge verantwortlich gewesen, teilte das Institut für Nationale Sicherheitsstudien (INSS) in Tel Aviv am Montag mit. Dies seien 59 Prozent der weltweiten Anschläge dieser Art.

"Der Islamische Staat ist weiter der Hauptverantwortliche für Selbstmordanschläge, trotz seiner militärischen Niederlagen und des Verlustes von Gebieten im Nahen Osten", heißt es in der Studie.

Insgesamt seien im vergangenen Jahr an 293 Anschlägen in mehr als 20 Ländern 505 Selbstmordattentäter beteiligt gewesen. Einige Anschläge seien von mehr als einem Attentäter verübt worden. 84 der Selbstmordattentäter waren den Angaben zufolge Frauen.

Ein Händler fixiert eine Flagge der YPG auf seinem Stand auf einem Markt in der nordöstlichen syrischen Stadt Qamischli auf, 20. März 2018.

2.845 Menschen seien bei den Anschlägen getötet und 5160 verletzt worden. Insgesamt sei die Anzahl der Selbstmordanschläge seit 2016 aber gesunken.

Das Terrornetzwerk Al-Kaida und verbündete Milizen hätten 2018 insgesamt 67 Selbstmordanschläge verübt, 23 Prozent aller Anschläge.

Die im vergangenen Jahr am meisten von Selbstmordanschlägen betroffene Region sei Asien gewesen, hieß es in der Studie. Allein in Afghanistan habe es 83 Selbstmordanschläge gegeben.

In Israel, früher immer wieder Ziel palästinensischer Selbstmordanschläge, sei 2018 kein Selbstmordanschlag verübt worden. Es seien allerdings sechs von Palästinensern geplante Selbstmordanschläge vereitelt worden.

Der IS hat sein früheres Herrschaftsgebiet in Syrien und im Irak fast vollständig verloren. Im Osten Syriens kontrolliert er noch ein kleines Gebiet im Tal des Euphrat-Flusses. In den Wüstenregionen Syriens und auch des Iraks sowie in anderen Staaten sind aber Zellen aktiv, die Terroranschläge verüben.

Mehr zum Thema Islamischer Staat:

(rt deutsch/dpa)

Trends: # Krieg in Syrien

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen